Das Biotech-Unternehmen Morphosys richtet sich neu aus und plant den US-Wettbewerber Constellation Pharmaceuticals für rund 1,7 Mrd. Dollar zu übernehmen. Die Aktie bleibt schwach, kann aber eine Erholung starten.

Mit diesem Schritt verabschiedet sich das zu den Pionieren der deutschen Biotech-Szene zählende Unternehmen aus Planegg bei München, zu einem erheblichen Teil vom ursprünglichen Technologiegeschäft und erweitert mit der Transaktion des US-Krebsspezialisten die Pipeline an eigenen Medikamentenkandidaten. „Diese transformative Akquisition stellt für Morphosys einen großen Schritt nach vorne dar, da wir unsere Position in der Hämatologie-Onkologie stärken", sagte Jean-Paul Kress, Vorstandsvorsitzender von Morphosys

 

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Es ist der bisher größte Übernahme- und Finanzierungs-Deal eines deutschen Biotech-Unternehmens. Im Gegenzug verkauft Morphosys seine künftigen Lizenzrechte an verschiedenen Wirkstoffen, die auf der eigenen Antikörper-Technologie beruhen, für 1,4 Mrd. Dollar an Royalty Pharma. Der Finanzinvestor zahlt darüber hinaus bis zu 600 Mio. Dollar für eine Anleihe und eine Kapitalbeteiligung an Morphosys sowie in Form von Erfolgsprämien.

 

Für die Übernahme von Constellation, das an zwei neuartigen potenziellen Krebsmedikamenten in fortgeschrittenen klinischen Testphasen arbeitet, bietet Morphosys dabei einen Aufschlag von gut 70 Prozent im Vergleich zur bisherigen Bewertung des US-Unternehmens.

 

Morphosys-Aktie mit positiver Divergenz

Die Aktie von Morphosys fiel nach Bekanntgabe der Übernahmepläne deutlich ab und verstärkte den aktuellen Abwärtstrend. Die Aktie erholte sich aber anschließend und nähert sich dem Widerstand bei knapp 73 Euro an. Während die Aktie mit rund 60 Euro ein neues Mehrjahrestief erreicht hat, konnte das Momentum (MACD) zulegen – eine sogenannte positive Divergenz hat sich gebildet -, die den Kurs stützt. Eine weitere Erholung mit Anlauf auf den Widerstand erscheint daher möglich. 


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