Die für Ende des Jahres geplante Abspaltung des Truckgeschäfts von der Pkw-Einheit bei Daimler gilt als historischer Schritt. Damit soll die Ertragsstärke deutlich gesteigert werden und der Aktienkurs beflügelt werden.

Daimler will statt wie bisher sechs bis acht Prozent Rendite für die Lkw-Sparte unter guten Marktbedingungen mittelfristig zweistellige operative Margen in einem Zyklus erzielen. In einem normalen Geschäftsjahr sollen bis zu neun Prozent Umsatzrendite möglich sein, in einem schlechten Jahr immerhin noch sechs bis sieben Prozent. 

 

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Um die Profitabilität zu steigern, will der Lkw-Hersteller seine Fixkosten bis 2025 um 15 Prozent senken und harte Einschnitte vornehmen. Darin enthalten sind beispielsweise 300 Mio. Euro, die in Europa über den Abbau von Tausenden Jobs gehoben werden sollen. 

 

Die neue Strategie beinhaltet auch ein stärkeres Fokussieren auf das besonders profitable Segment mit schweren Sattelschleppern. Darüber hinaus soll der Umsatzanteil mit dem lukrativen Servicegeschäft von derzeit 30 Prozent auf 50 Prozent bis Ende der Dekade ausgebaut werden. Das Aftersales-Business ist für jeden Lkw-Hersteller eine Cashcow und mitunter dreimal so profitabel wie der reine Fahrzeugverkauf. 

 

Bei den Investitionen plant sollen die Mittel weg vom Dieselmotor hin zur Batterie und der wasserstoffbasierten Brennstoffzelle gelenkt werden. Bis 2030 kalkuliert Daimler Truck damit, 60 Prozent seiner Neufahrzeuge mit einem elektrischen Antrieb zu verkaufen. Der Umbau verschlingt Milliarden. Die Schwaben setzen daher auf viele neue Partnerschaften. Mit dem chinesischen Batteriezelllieferanten CATL will Daimler etwa noch umfassender kooperieren. Beim Laden der Elektrotrucks arbeiten die Schwaben mit Siemens und Engie zusammen und bei Wasserstofftankstellen mit Shell.

 

Daimler Aktie testet Widerstand

Die Aktie von Daimler konsolidiert in den vergangenen Wochen. Der MACD (Momentum) ist gesunken und hat dadurch eine negative Divergenz aufgebaut, was auf eine Korrekturgefahr hindeutet. Zuletzt hat sich die Aktie aber etwas befreien können. Der MACD legt zu und die Aktie hat sich etwas erholt und testet nun den Widerstand bei knapp 78 Euro. Ein Durchbruch erscheint vor dem aktuellen Umfeld möglich. 


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