PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die Hoffnung auf eine Einigung im Brexit-Streit hat den EuroStoxx 50 <EU0009658145> am Mittwoch mühsam auf den höchsten Stand seit Februar 2018 gehievt. Als Bremsklotz erwies sich der Umstand, dass das erhoffte Ankommen zwischen den USA und China im Handelsstreit wieder auf wackeligeren Füßen steht. Damit schloss der Leitindex der Eurozone lediglich 0,02 Prozent höher bei 3599,25 Punkten. Der französische Cac 40 <FR0003500008> bewegte sich mit minus 0,09 Prozent auf 5696,90 Punkte ebenfalls kaum vom Fleck.

Der FTSE 100 <GB0001383545> hingegen fiel um 0,61 Prozent auf 7167,95 Punkte. Der britische Leitindex litt einmal mehr unter dem starken Pfund, das die Exportchancen britischer Unternehmen schmälern kann. Die britische Währung wurde weiterhin von der Aussicht auf einen Durchbruch in den Brexit-Verhandlungen getrieben.

Im Brexit-Drama hatten die Europäische Union (EU) und Großbritannien im Verlauf des Tages unter Hochdruck versucht, letzte Hindernisse vor einer Einigung aus dem Weg zu räumen. EU-Unterhändler Michel Barnier nannte die Gespräche nach offiziellen Angaben konstruktiv, wies aber auf ungelöste Probleme hin. Nach einer jüngsten Einschätzung des EU-Ratspräsidenten Donald Tusk sind die Verhandlungen kurz vor dem Ziel noch einmal ins Stocken geraten. In puncto Brexit gehe damit das Katz-und-Maus-Spiel weiter, schrieb Marktanalyst David Madden vom Handelshaus CMC Markets./la/he