FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Achterbahnfahrt am deutschen Aktienmarkt ist zur Wochenmitte weitergegangen. Nach den leichten Verlusten am Vortag stieg der der Dax am Mittwoch im frühen Handel um 0,77 Prozent auf 15 957 Punkte und hält somit unverändert Tuchfühlung zum Rekordhoch von Mitte August bei 16 030 Zählern.

Am Morgen halfen steigende Kurse in Fernost, der japanische Nikkei-Index stieg auf den höchsten Stand seit Mitte Juli. Ähnlich stark legten die Börsen in China zu und ließen sich auch von schwachen Konjunkturdaten nicht bremsen. Der MDax rückte am Morgen um 0,78 Prozent auf 36 235 Zähler vor. Der Index der mittelgroßen Börsentitel war am Vortag auf ein Rekordhoch geklettert, hatte dann aber ins Minus gedreht.

Doch die Dax-Gewinne seit Jahresbeginn und das jüngste Rekordhoch mahnen auch zur Vorsicht: "Eine derartige Gewinnstrecke ist extrem ungewöhnlich und führt in der Regel zu einer deutlichen Abwärtsreaktion", schrieb Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Helaba. Hohe Mittelzuflüsse in Aktien und immer mehr aktive Privatanleger in der Corona-Pandemie könnten Zeichen einer Überhitzung der Börsen sein./bek/stk