FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Ende einer schwachen Woche keine neue Kraft getankt. Äußerungen aus den Reihen der Europäischen Zentralbank (EZB) konnten zwar den anfänglichen Druck mit einem kurzen Rutsch unter die 13 700 Punkte etwas dämpfen. Der erneut schwache Handel an der Wall Street trug aber am Freitag dazu bei, dass mit 13 786,29 Punkten ein Abschlag von 0,67 Prozent auf der Kurstafel blieb. Der MDax sank um 1,17 Prozent auf 31 270,86 Punkte.

Geprägt von Zinsangst fuhr der Dax im Laufe der Woche ein Minus von 1,5 Prozent ein. Für den Februar brachte er aber dennoch einen Zugewinn von 2,6 Prozent über die Ziellinie. Geprägt war der Monat von einem Hin und Her unweit der 14 000 Punkte. Seit drei Wochen schon bestimmt ein Tauziehen zwischen Bullen und Bären das Geschehen - zuletzt mit Vorteilen für die Pessimisten. Höhere Marktzinsen werden allmählich zur Belastung.

Laut dem Helaba-Experten Markus Reinwand findet derzeit an den Börsen aber auch eine notwendige Konsolidierung statt. Inflationsängste dienten dafür als Begründung, seien aber eigentlich kein Problem, solange sie die Notenbanken nicht zu einer Abkehr von ihrer lockeren Geldpolitik bewegten. Dafür gebe es derzeit aber keine Signale./tih/he