FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein zunehmend stärkerer Preisauftrieb in den USA hat die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Mittwoch kalt gelassen. Ein weiterer Anstieg der Teuerung sei bereits Konsens gewesen, und auch, dass die US-Bürger im Oktober den höchsten Preisanstieg seit 30 Jahren erlebt hätten, sagte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC-Partners. Im Fokus der Anleger hierzulande blieben daher vor allem zahlreiche Einzelwerte nach Quartalsberichten und Aussagen zur künftigen Geschäftsentwicklung.

Der Dax schloss mit einem kleinen Plus von 0,17 Prozent auf 16 067,83 Punkte. Im gesamten Tagesverlauf hatte er sich weiterhin in einer engen Handelsspanne dicht unter seinem Rekordhoch von 16 104 Punkten vom Vortag bewegt.

"Der Dax kämpft weiter darum, die Konsolidierungszone der vergangenen Tage nach oben zu verlassen", schrieb Marktanalyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Marktes. Noch fehlten allerdings die dafür notwendigen Anschlusskäufe. Dass andererseits trotz des stagnierenden Marktes größere Gewinnmitnahmen ausblieben, zeige die Erwartung der Anleger einer nächsten dynamischen Aufwärtsbewegung in den verbleibenden Handelswochen des Jahres.

Der MDax der mittelgroßen Börsentitel fiel um 0,30 Prozent auf 35 991,18 Zähler./ck/mis