FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat sich nach dem jüngsten Rückschlag vom Rekordniveau am Montag stabilisiert. Einem freundlichen Start folgte zwar ein Durchhänger bis zum Freitagstief. Von hier aus erholte sich der deutsche Leitindex im Kielwasser der steigenden US-Börsen aber wieder etwas. Die zwischenzeitlichen Gewinne konnte er nicht behaupten, denn nach wie vor hält die Angst vor den Auswirkungen der immer weiter steigenden Corona-Infektionen die Anleger in Atem. Doch mit einem Minus von 0,27 Prozent auf 16 115,69 Punkte schlug sich der Dax am Ende doch einigermaßen ordentlich. Der MDax mit den mittelgroßen Börsenunternehmen schloss 0,69 Prozent tiefer bei 35 663,28 Punkten.

Als Kurstreiber in New York machte Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets die Nominierung des amerikanischen Notenbankchefs Jerome Powell für eine zweite Amtszeit aus. Diese Entscheidung von US-Präsident Joe Biden "war ein richtiger Schritt, da ohnehin gerade sehr viel Zweifel an der Stichhaltigkeit der aktuell laxen Geldpolitik in einem inflationären Umfeld bestehen", schrieb Stanzl. Denn "die Politik einer Notenbank lebt vom Vertrauen des Kapitalmarktes in deren handelnde Personen"./gl/he