FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einer zweitägigen Rekordjagd am deutschen Aktienmarkt haben am Donnerstag neue Sorgen um die Coronavirus-Krise für Stillstand im Dax <DE0008469008> gesorgt. Hinzu kamen eher durchwachsene Bilanzen von der Unternehmensseite.

Vor diesem Hintergrund ging der Leitindex mit einem Minus von 0,03 Prozent auf 13 745,43 Punkte aus dem Handel. Im Mittagsgeschäft hatte der Index allerdings noch mehr als ein Prozent tiefer notiert. Am Mittwoch hatte er mit rund 13 758 Punkten noch eine Bestmarke erreicht. Der MDax <DE0008467416> gab am Donnerstag um 0,22 Prozent auf 29 172,67 Punkte nach.

Nachdem in China die Ansteckungen mit dem Coronavirus in der besonders betroffenen Provinz Hubei neu eingestuft wurden, führte dies zu einem drastischen Anstieg der offiziellen Fälle: Die Zahl neu nachgewiesener Todesopfer in Hubei stieg im Vergleich zum Mittwoch um mehr als das Doppelte, die der neu nachgewiesenen Infektionen verzehnfachte sich beinahe.

Unterdessen konnten HeidelbergCement <DE0006047004>, Aurubis <DE0006766504> und Metro <DE000BFB0019> mit ihrem jüngsten Zahlenwerk oder den damit zusammenhängenden Aussagen für den weiteren Geschäftsverlauf nicht überzeugen: Die Aktien verloren zum Handelsende zwischen ein und sieben Prozent./kro/he