Sorgen um steigende Zinsen und ein mögliches Ende der Corona-Sonderkonjunktur für viele Tech-Aktien haben den US-Technologieindex Nasdaq-100 in eine Korrektur getrieben. Seit dem 3. Januar 2022 beläuft sich das Minus auf rund ein Achtel. Und auch andere Indizes wie der S&P 500 und der DAX befinden sich seit Jahresbeginn im Tauchmodus.

Wie können Investoren in der Korrektur am besten handeln? Die folgenden Schritte könnten eine Anleitung sein.

Keine Panik im Crash: Jetzt ist Zeit für Schnäppchenjagd

Wenn du die Phase der steigenden Kurse in den Vormonaten genutzt hast, um ein Cash-Polster für den Notfall aufzubauen, hast du alles richtig gemacht!

Denn jetzt gerade sind viele Unternehmen, vor allem Wachstumsaktien und Tech-Aktien, deutlich günstiger als noch vor einigen Monaten. Ihre Zukunftsaussichten dagegen sind größtenteils unverändert. Wenn es im Kaufhaus die gleiche Ware günstiger gibt, sprechen wir von einem Rabatt oder einem Schnäppchen, am Aktienmarkt nennen wir es Crash. Letztendlich ist es aber genau das Gleiche.

Anders als beim IKEA-Midsommar solltest du dein Geld beim Aktien-Crash klug aufteilen. Denn niemand weiß, ob sich die Kurse in den kommenden Wochen erholen oder noch weiter nachgeben. Da wäre es doch schade, hättest du all dein Pulver schon ganz am Anfang verschossen. Teile dir dein Kapital daher so ein, dass du mindestens einige Monate lang regelmäßig kaufen kannst.

Die Suche nach den besten Aktien im Crash

Wie findest du die besten Aktien, die du im Crash kaufen kannst? Du hast verschiedene Möglichkeiten, diesen zweiten Schritt zu meistern.

Ich als langfristiger Investor kaufe eine Aktie, weil ich von den langfristigen Aussichten des Unternehmens überzeugt bin. Im Crash mache ich das nicht anders. Die grundlegende Frage lautet immer: „Gibt es gute Gründe, weshalb diese Aktie in fünf oder zehn Jahren deutlich höher stehen könnte als heute?“

Da im Crash die Aktienkurse auf breiter Front abstürzen, fallen dann tendenziell mehr Unternehmen in diese Kategorie. Bleibe aber trotzdem sorgfältig in deiner Auswahl.

Falls du unsicher bist, welche Aktien nach dem Crash das größte Potenzial haben, machst du mit dem Kauf von breit streuenden ETFs gewiss nichts falsch.

Merkwürdiger Tipp: Vergiss deine Investitionen

Zum Crash gehört auch dazu, dass man hin und wieder in ein „fallendes Messer“ greift. Die Aktie fällt also noch ein gutes Stück weiter, nachdem man eingestiegen ist.

Aber kurze Zeit später wutentbrannt mit Verlust auszusteigen, wäre das Schlimmste, was du tun kannst. Denn so verpasst du die Erholung nach dem Crash! Wenn du weißt, dass du an der Börse zittrige Hände hast, dann schau eine Zeit lang nicht mehr nach den Aktien, die du bereits gekauft hast. Was zählt, ist, dass deine langfristige Investitionsthese aufgeht.

Den absoluten Tiefpunkt treffen nur die wenigsten. Und die, denen das Kunststück gelingt, treffen ihn aus reinem Zufall. Zerbrich dir nicht den Kopf über etwas, das du nicht beeinflussen kannst – und richte deine Aufmerksamkeit lieber auf deine nächste Kaufwelle.

Der Artikel Aktien-Korrektur: 3 Schritte, wie du jetzt erfolgreich investierst ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Autor: Christoph Gössel, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (TMFchrisgsl)


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