MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Wie schon zu Wochenbeginn haben die wichtigsten Aktienmärkte aus Osteuropa auch am Dienstag kein einheitliches Bild abgegeben. Vor dem Hintergrund teils deutlicher Kursanstiege in Westeuropa ging es an den Börsen in Prag, Warschau und Budapest vergleichsweise gelassen zu.

Leichte Gewinne fuhr der Prager PX <XC0009698371> mit einem Anstieg um 0,15 Prozent auf 1071,22 Punkte ein. Nach gut aufgenommenen Zahlen zum zweiten Quartal waren die Aktien des Medienkonzerns CETV <BMG200452024> mit einem Plus von 3,3 Prozent der Spitzenreiter. Die CEZ <CZ0005112300>-Papiere dagegen ruderten nach ihren jüngsten Kursgewinnen um 0,7 Prozent zurück. Mit mindestens einem Prozent mussten die Aktionäre von Komercni Banka <CZ0008019106> und VIG größere Verluste einstecken.

In Budapest hangelte sich der Leitindex Bux <XC0009655090> gerade so mit 0,07 Prozent und 41 367,22 Punkten in die Gewinnzone. Dabei drückten ihm auch die dort gelisteten Schwergewichte nicht klar ihren Stempel auf. Papiere der OTP Bank <HU0000061726> rückten um 0,5 Prozent vor, während die Aktien des Pharmakonzerns Gedeon Richter und von Magyar Telekom <HU0000073507> um 0,3 Prozent zulegten. Auf der Verliererseite standen die Anteile des Ölkonzerns MOL <HU0000068952> mit minus 0,6 Prozent.

Der polnische Wig-30 <PL9999999375> fiel dagegen um 0,35 Prozent auf 2669,69 Punkte, während der breiter gefasste Wig in Warschau 0,29 Prozent auf 60 750,64 Punkte verlor. Banken folgten hier teilweise nicht der europaweit guten Branchentendenz. Die Papiere der Santander Bank Polska sackten nach den vorgelegten Zahlen um 3,2 Prozent ab. Mit deutlichen Aufschlägen zeigten sich die Aktien von Orange Polska mit einem Plus von 3,7 Prozent.

In Moskau brachte der Leitindex RTSI <RU000A0JPEB3> mit 1345,48 Zählern ein Plus von 0,32 Prozent über die Ziellinie./mad/APA/tih/fba