MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Uneinheitlich haben Osteuropas Börsen am Dienstag den Handel beendet. Während es in Moskau und Warschau kräftige Kursgewinne gab, meldeten die Börsen in Prag und Budapest moderate Abgaben.

In Moskau stieg der RTSI Index um 1,82 Prozent auf 1279,12 Zähler auf den höchsten Stand seit vier Wochen. Hier verbuchten Schwergewichte aus der Öl- und Gasförderung wie Gazprom <US3682872078> und Lukoil <RU0009024277> überdurchschnittliche Kursgewinne.

In Warschau stieg der Wig-30 <PL9999999375> um 0,95 Prozent auf 2523,74 Punkte. Der breiter gefasste Wig legte um 0,81 Prozent auf 56 772,23 Zähler zu. Unterstützend werteten Marktteilnehmer eine positive Stimmung an den internationalen Leitbörsen. Dort wurden Entspannungssignale im Handelskonflikt zwischen den zwei weltgrößten Volkswirtschaften China und den USA positiv aufgenommen.

In Prag gab der Leitindex PX <XC0009698371> dagegen um 0,10 Prozent auf 1048,33 Punkte moderat nach. Damit verbuchte der tschechische Aktienmarkt bereits den vierten Handelstag mit leichten Verlusten in Folge. Eine positive Stimmung an den internationalen Leitbörsen konnte in Prag am Dienstag nicht beflügeln.

Auch in Budapest stützte die ansonsten europaweit freundliche Tendenz die Kurse nicht. Der Leitindex Bux schloss 0,14 Prozent niedriger auf 39 575,98 Punkten. Wie in Prag, war es auch für den Bux der vierte Handelstag in Folge mit Abgaben. Mit Blick auf die Einzeltitel gab es weder in Prag noch in Budapest größere Kursausschläge bei den Schwergewichten./ste/APA/bek/he