PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die Börsen im Mittel- und Osteuropa haben am Montag mehrheitlich höher geschlossen. Kurszuwächse gab es in Budapest, Warschau und Moskau zu beobachten, während die Prager Börse von einem Kursrutsch bei der CEZ -Aktie ins Minus gedrückt wurde.

Der tschechische PX -Index fiel um 2,18 Prozent auf 1260,11 Punkte. Die CEZ-Aktie brach um fast elf Prozent ein und drückte damit merklich auf den PX. Der Juniorpartner in der tschechischen Regierungskoalition schlug eine Zufallsgewinnsteuer in Höhe von 25 Prozent auf Stromversorger vor. Die Analysten von der Erste Group schrieben in einer ersten Einschätzung von negativen Nachrichten für den CEZ-Konzern. Der größere Koalitionspartner sei zwar gegen so eine Steuer, werde es aber schwer haben, sich dem Druck der anderen Parteien zu widersetzen, hieß es weiter von den Experten.

Mehrheitlich höher präsentierten sich die Banken. Komercni Banka legten um 1,3 Prozent zu und Moneta Money Bank stiegen um 0,5 Prozent. Erste Group verbilligten sich hingegen um 0,5 Prozent.

Klar nach oben ging es zum Wochenauftakt in Warschau. Der polnische Wig-20 stieg um 1,83 Prozent auf 1713,18 Punkte. Der breiter gefasste Wig-Index gewann 1,58 Prozent auf 53 849,32 Zähler. Die vier umsatzstärksten Werte waren LPP (plus 2,0 Prozent), KGHM (plus 4,8 Prozent), Allegro (plus 2,6 Prozent) und Dino Poland (plus 1,8 Prozent).

Mit Gewinnen präsentierte sich auch der Handelsplatz in Budapest. Der ungarische Bux legte um 0,23 Prozent auf 39 501,86 Punkte zu. Die auffälligste Kursbewegung unter den ungarischen Schwergewichten absolvierte die Pharmaaktie Gedeon Richter mit plus 1,6 Prozent. Die Mol-Titel verbilligten sich um 0,5 Prozent.

In Moskau schloss der russische RTS-Index 0,93 Prozent höher auf 1428,07 Punkte./ste/sto/APA/bek/men