PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU/MOSKAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen in Osteuropa sind am Montag mehrheitlich mit Aufschlägen in die neue Handelswoche gestartet. Während es an den Börsen in Warschau, Prag und Moskau nach oben ging, schloss die Budapester Börse mit negativen Vorzeichen.

In Prag beendete der PX den Tag mit plus 0,06 Prozent bei 973,13 Punkten. Unter den Einzelwerten stachen die Papiere des Energiekonzerns CEZ mit plus 1,2 Prozent hervor. Mit den Aktien der Erste Group gab ein anderes Indexschwergewicht jedoch um rund 0,6 Prozent nach.

An der Warschauer Börse gab es für den Wig-20 Gewinne von 0,56 Prozent auf 1958,53 Punkte und der breiter gefasste Wig rückte um 0,47 Prozent auf 55 567,38 Punkte vor. Klar fester schlossen die Papiere des Versicherungskonzerns PZU mit 4,6 Prozent im Plus. Noch deutlicher legten die Titel des Mineralölkonzerns Lotos zu - sie zogen um 6,5 Prozent an. Auch die Anteilsscheine des polnischen Ölunternehmens PKN Orlen gewannen 3,7 Prozent. Wie am Montag bekannt wurde, übernimmt PKN das polnische Medienunternehmen Polska Press.

Bei den Aktien des Videospielherstellers CD Projekt belasteten Gewinnmitnahmen, sie verloren vier Prozent. Am vergangenen Freitag hatten die Papiere noch um über fünf Prozent gewonnen. Generell standen Technologiewerte am Montag auf der Verkaufsliste der Anleger. So verloren auch die Papiere des polnischen Amazon-Konkurrenten Allegro 1,4 Prozent.

In Budapest schloss der ungarische Leitindex Bux um 0,08 Prozent leichter bei 39 198,31 Punkten. Unter den Schwergewichten verzeichneten die Aktien des Mineralöl- und Tankstellenkonzerns MOL Abschläge von 0,7 Prozent. Die Titel des Maschinenbauunternehmens Raba schossen um 27,6 Prozent in die Höhe.

Die Moskauer Börse beendete den Handelstag in der Gewinnzone. Der russische RTS-Index legte zum Wochenauftakt um 0,85 Prozent auf 1368,86 Punkte zu./pma/dkm/APA/ajx/men