MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die großen osteuropäischen Aktienmärkten haben am Donnerstag keine einheitliche Tendenz gezeigt. Während es in Moskau und Prag aufwärts ging, meldete die Budapester Börse Verluste. In Warschau traten die Leitindizes auf der Stelle. Die Zinssenkung der Europäischen Zentralbank und die Ankündigung neuer Anleihenkäufe konnte keine wesentlichen Impulse setzen.

Der Moskauer RTSI Index <RU000A0JPEB3> rückte um 0,47 Prozent auf 1361,05 Zähler vor. Das war der höchste Stand seit Ende Juli. In Prag stieg der Leitindex PX <XC0009698371> um 0,56 Prozent auf 1049,42 Punkte. Mit Blick auf die Einzelwerte zeigten sich die Titel der Komercni Bank mit plus 3,14 Prozent sehr fest. Die Aktien des Spirituosenherstellers Stock gewannen 1,34 Prozent. Am unteren Ende der Kurstafel fanden sich die Papiere von Philip Morris <US7181721090>, die um 1,6 Prozent nachgaben.

In Budapest fiel der Index Bux um 0,34 Prozent auf 40 066,95 Punkte. Hier präsentierten sich die Schwergewichte schwächer: Die Aktien des Mineralölkozerns Mol gaben um 0,69 Prozent nach. OTP Bank <HU0000061726> verloren 0,39 Prozent, und Gedeon Richter schlossen 0,41 Prozent schwächer. Unverändert schlossen MTelekom <HU0000073507>.

In Warschau schloss der Wig-30 <PL9999999375> mit minus 0,02 Prozent auf 2488,63 Punkte quasi unverändert. Der breiter gefasste Wig gab um moderate 0,11 Prozent auf 57 886,60 Zähler nach. Bei den Einzelwerten stiegen die Anteilsscheine des Bekleidungskonzerns LPP um 5,27 Prozent. Die Titel der Santander <ES0113900J37> Bank Polska bauten ihre Vortagesgewinne um 3,14 Prozent aus. Die Verlierer wurden von PKN Orlen angeführt, die 1,69 Prozent einbüßten./sto/APA/bek