BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen in Osteuropa haben am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Während der russische Aktienmarkt Gewinne verbuchte, gaben die Börsen in Polen, Tschechien und Ungarn nach.

In Moskau legte der rohstofflastige russische RTS-Interfax-Index dank weiter steigender Ölpreise um 0,28 Prozent auf 974,82 Punkte zu. Die Aktien der größten russischen Ölgesellschaft Rosneft gewannen 1,33 Prozent.

Der polnische Wig-30-Index beendete nach einem feiertagsbegingt verlängerten Wochenende den Tag in Warschau hingegen mit einem Minus von 0,54 Prozent auf 2101,01 Punkte. Der breiter gefasste Wig-Index sank um 0,35 Prozent auf 48 463,51 Punkte.

Unter den Einzelwerten sackten PKN Orlen um 2,30 Prozent ab. PIGNiG gaben um 0,90 Prozent nach und die Versorgerpapiere PGE büßten 3,37 Prozent ein. Dagegen stiegen die Aktien der Bank Millenium um 1,59 Prozent und die der Bank Pekao legten um 0,65 Prozent zu.

Der tschechische Leitindex PX fiel in Prag um 0,58 Prozent auf 856,30 Punkte. Das Handelsvolumen lag bei 0,63 (Vortag: 0,34) Milliarden tschechischen Kronen. Die tschechische Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal etwas langsamer als im Vorquartal.

Die schwergewichteten Bankwerte schlossen schwächer. Unter ihnen büßten Komercni Banka 1,47 Prozent ein. Die Versorgeraktien CEZ schlossen unverändert.

Der ungarische Leitindex Bux verlor in Budapest 0,71 Prozent auf 27 671,68 Punkte. Das Handelsvolumen belief sich auf 9,98 (Vortag: 4,23) Milliarden Forint. Auf Unternehmensebene blieb es in Budapest weitgehend ruhig. Unter den schwergewichteten Aktien fielen MOL und Richter Gedeon jeweils um 1,32 Prozent./nuk/APA/ck/jha/