PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU/MOSKAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen in Osteuropa haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Während in Budapest Verluste verzeichnet wurden, gingen die Indizes in Prag und Moskau knapp in der Gewinnzone aus dem Handel. Feiertagsbedingt fand in Warschau kein Börsengeschäft statt.

Der tschechische PX schloss 0,02 Prozent höher bei 1373,99 Punkten. Die Bankenwerte zeigten ein gemischtes Bild. Während Komercni Banka 0,16 Prozent und Moneta Money Bank 0,89 Prozent verloren, gewannen Erste Group 2,40 Prozent. Mit einem Abschlag von 2,01 Prozent rutschte der Versorger CEZ an das Index-Ende.

In Budapest gab der Bux um 0,59 Prozent auf 53 073,34 Zähler nach. Am Index-Ende verlor der Ölkonzern Mol 4,78 Prozent. Mit dem Verweis auf die Bekämpfung der steigenden Inflation hat die Regierung einen Maximalpreis von 480 Forint/Liter für Benzin angekündigt. Auf der Gegenseite gewann das Index-Schwergewicht OTP 1,99 Prozent.

Aufgrund der Feierlichkeiten zum Polnischen Unabhängigkeitstag blieb die Warschauer Börse geschlossen. In Moskau ging es leicht nach oben. Der russische RTS-Index stieg um 0,05 Prozent auf 1854,48 Punkte./szk/pma/APA/he