MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Richtungslos haben Osteuropas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte tendiert. Während die Börsen in Russland und Polen nachgaben, schlossen die Handelsplätze in Tschechien und Ungarn fester. Der Moskauer Leitindex RTSI <RU000A0JPEB3> verlor 1,48 Prozent auf 1361,58 Punkte.

In Prag gewann der Leitindex PX <XC0009698371> 0,44 Prozent auf 1062,36 Punkte. Bei den Einzelwerten erreichten die Avast-Titel ihr Rekordhoch. Die Papiere des Softwarekonzerns legten um 1,56 Prozent zu.

Mit den größten Kursausschlägen zur Wochenmitte schlossen die Aktien von Stock mit einem Plus von rund 2 Prozent. Ebenfalls auf der Gewinnerseite standen die Energiewerte CEZ <CZ0005112300> mit plus 0,29 Prozent. Kofola gewannen 1,69 Prozent. Hingegen gaben CETV <BMG200452024> um 0,71 Prozent nach.

In Budapest rückte der Bux um 0,27 Prozent auf 40 990,89 Punkte vor. Unter den Index-Schwergewichten zogen nur die Aktien der OTP Bank <HU0000061726> an. Sie legten um 1,53 Prozent zu. Die Papiere von MOL <HU0000068952> fielen hingegen um 0,40 Prozent und MTelekom <HU0000073507> um 0,68 Prozent. Ebenfalls auf der Verliererseite standen die Pharmaaktie Gedeon Richter mit einem Abschlag von 0,32 Prozent.

In Warschau fiel der Wig-30 <PL9999999375> um 0,77 Prozent auf 2645,43 Punkte. Der breiter gefasste WIG verlor 0,66 Prozent auf 59 975,08 Zähler. Vor allem Kursverluste bei den Versorgern belasteten den Leitindex. Folglich fielen Enea um 5,51 Prozent und Energa um rund 4 Prozent. Die Tauron <PLTAURN00011>-Aktien sackten um etwa 5 Prozent ab. Schon am Vortag hatte die Branche Federn lassen müssen. An die Indexspitze setzten sich im WIG-30 die Anteilsscheine von PZU mit einem Plus von 1,68 Prozent./mad/APA/edh/jha/