WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Dienstag mit etwas höheren Notierungen geschlossen. Der ATX <AT0000999982> stieg leicht um 0,27 Prozent auf 3191,67 Punkte. Auch das internationale Umfeld zeigte sich überwiegend mit leichten Zugewinnen. Marktbeobachter verwiesen auf Zurückhaltung unter den Anlegern vor dem US-Feiertag "Thanksgiving" am Donnerstag und dem "Black Friday".

Der Handelsstreit zwischen China und den USA bleibt das bestimmende Thema an den Märkten - kursrelevante Neuigkeiten gab es dazu allerdings keine. In den Fokus rückten aktuelle US-Wirtschaftsnachrichten. So ist in den USA die Zahl der verkauften Neubauten im Oktober überraschend gefallen. Und die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im November überraschend eingetrübt.

Gesucht waren Versorger. Verbund verbuchte ein Kursplus von knapp drei Prozent und EVN <AT0000741053> gewannen um 1,7 Prozent.

Aktien der OMV <AT0000743059> legten in einem schwachen europäischen Öl-Sektor um 0,5 Prozent zu. Hingegen mussten Schoeller-Bleckmann ein deutliches Minus von 5,5 Prozent verbuchen.

Bei den Bankwerten verloren Erste Group <AT0000652011> knapp ein Prozent an Wert und Raiffeisen sanken um 0,7 Prozent. Die Wertpapierexperten der RCB haben ihr Kursziel für die Aktien der Erste Group von 33 auf 35 Euro angehoben, sehen aber momentan keinen Anlass zur Änderung der Anlageempfehlung. Letztere bleibt bei "Hold".

Die Anteilsscheine der s Immo schlossen nach Zahlenvorlage unverändert bei 22,20 Euro. Die beiden Immobilienkonzerne s Immo und Immofinanz <AT0000809058>haben ihre Fusionspläne begraben, wurde neben Zahlen bekannt. Man habe "insbesondere hinsichtlich eines möglichen Umtauschverhältnisses keine Einigung" erzielen können, begründet die Immofinanz das Ende der Gespräche. Aktien der Immofinanz zeigten sich gut ein Prozent fester.

Die Anteilsscheine der UNIQA schlossen 0,8 Prozent höher. Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) prüft eine Ratinganhebung beim österreichischen Versicherer nach dessen erfolgter Umsetzung der neuen Konzernstruktur./ger/APA/jha