WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Donnerstag knapp behauptet geschlossen. Der Leitindex ATX gab um magere 0,05 Prozent auf 2908,54 Einheiten ab. Am Berichtstag gab es europaweit und damit auch am heimischen Aktienmarkt eine klare Trendwende zu sehen.

Im Frühhandel standen die Aktienkurse wegen den satten Dienstagsverlusten an der Wall Street merklich unter Verkaufsdruck und der ATX fiel im Tagestief etwa um 2,7 Prozent. Am Berichtstag gab es an den US-Börsen nun wieder starke Kursgewinne zu beobachten und dies hellte auch in Europa die Stimmung auf. Die meisten Indizes konnten daraufhin ins Plus wenden, der ATX wechselte kurz vor Handelsschluss aber wieder das Vorzeichen und beendete den Handel in der Nähe des Vortagesschlusskurses.

Zum österreichischen Aktienmarkt gestaltete sich die Meldungslage sehr dünn. Von Analystenseite meldeten sich die Experten von Raiffeisen Research und revidierten ihr Kursziel für die voestalpine-Aktie von 20,5 auf 32,5 Euro merklich nach oben. Die Anlageempfehlung lautet unverändert auf "Hold". Die voest-Titel schlossen mit plus 1,0 Prozent bei 30,64 Euro.

Die auffälligsten Kursveränderungen absolvierten in Wien auf der positiven Seite Do&Co mit einem Plus von 3,3 Prozent, während AT&S um 3,2 Prozent an Wert verloren.

Unter den schwer gewichteten Bankentitel überwogen die positiven Vorzeichen. Die Aktionäre der Raiffeisen Bank International konnten ein Plus von 0,3 Prozent verbuchen. Bawag verteuerten sich um zwei Prozent. Erste Group gaben nach starken Verlaufsverlusten schließlich um 0,9 Prozent nach.

Die Papiere von FACC erholten sich leicht um 2,1 Prozent, nachdem die Titel des Luftfahrtzulieferers am Vortag um mehr als zehn Prozent an Höhe verloren hatten.

Zulegen konnten auch die Aktien der Stromversorger EVN (plus 1,6 Prozent) und Verbund (plus 0,80 Prozent). Die OMV-Anteilsscheine beendeten den Handelstag mit einem Kursrückgang von 1,4 Prozent. Schoeller-Bleckmann fielen um 1,7 Prozent./ste/sto/APA/fba