BERLIN (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier legt am Dienstag (10.00 Uhr) erste Ergebnisse einer neuen Berechnung vor, wie sehr der Strombedarf in Deutschland bis 2030 steigt. Der CDU-Politiker hatte vor einigen Wochen eingeräumt, die bisherigen Annahmen seien zu niedrig. Die Frage, wie viel Strom mehr etwa für die Elektromobilität oder Wärmepumpen gebraucht wird, ist zentral. Denn daraus abgeleitet ergibt sich etwa, wie schnell die erneuerbaren Energien aus Wind und Sonne ausgebaut werden müssen.

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hatte Altmaier eine "Stromlüge" vorgeworfen. Der Strombedarf werde massiv steigern, hatte der Finanzminister gesagt. Die Planungen stimmten bisher weder für den Ausbau der Stromerzeugung noch für die Stromtrassen./hoe/DP/jha