Der Technologiesektor verzeichnete einen durchwachsenen Start ins neue Jahr.

Der „Kursmotor“ wollte bislang nicht so richtig anspringen. Das Thema potentielle Zinswende in den USA lastet auf dem Sektor. Mit der angelaufenen US-Quartalsberichtssaison könnte nun aber ein neuer Taktgeber ins Spiel kommen. Derzeit stehen noch die US-Banken mit ihren Ergebnissen im Fokus, doch spätestens in der nächsten Handelswoche nimmt die Berichtssaison dann auch im Technologiesektor Fahrt auf.

Bis unsere beiden heutigen Protagonisten Alibaba und Amazon ihre jeweiligen Quartalsergebnisse vorlegen werden, wird es dann aber noch etwas länger dauern. Schaut man sich die Chartbilder der beiden Werte an, dann lässt sich lapidar feststellen, dass positive Impulse aber bereits jetzt hochgradig willkommen wären. Bleiben wir zunächst bei der Aktie des chinesischen E-Commerce-Unternehmens Alibaba.

Alibaba – Hoffnungsschimmer für die Aktie.

Alibaba (WKN: A117ME  ISIN: US01609W1027  Ticker-Symbol: AHLA) scheint die große Talfahrt der vergangenen Monate erst einmal gestoppt zu haben. Die Bemühungen, einen tragfähigen Boden auszubilden, sind unübersehbar.

Alibaba Aktie

Im Vergleich zu unserer letzten Kommentierung (06.01.) hat Alibaba in puncto Bodenbildung weitere Fortschritte gemacht, wenngleich man gleichzeitig konstatieren muss, dass sich diese Fortschritte noch in engen Grenzen halten.

Immerhin gelang es Alibaba, den Widerstandsbereich um 125 US-Dollar zurückzuerobern. Um das Thema Bodenbildung weiter voranzubringen, muss Alibaba aber im nächsten Schritt signifikant über das markante Bewegungstief aus dem Oktober 2021, das damals bei 138+ US-Dollar markiert wurde.

Bislang scheiterte Alibaba mit dem Unterfangen. Die mangelnde Aufwärtsdynamik mahnt unverändert zur Vorsicht. Die aktuelle charttechnische Konstellation kann man kurz und knapp, wie folgt zusammenfassen – Alibaba muss über die 138+ US-Dollar. Gleichzeitig darf es nicht unter die 108,7 US-Dollar gehen.

Amazon – Aktie unter Druck

Die Amazon-Aktie (WKN: 906866  ISIN: US0231351067  Ticker-Symbol: AMZ) steht nach ihrem gescheiterten Versuch, auf ein neues Bewegungshoch auszubrechen, unter Druck. Seit Mitte November 2021 hat sich im Ergebnis ein veritabler Abwärtstrend etabliert.

Amazon

Amazon musste in den letzten Wochen kräftige Abgaben hinnehmen. Eminent wichtige Unterstützungen gaben unter dem Abgabedruck nach. Im Ergebnis hat Amazon nun die aus unserer Sicht zentrale Unterstützungszone (3.200 US-Dollar / 3.175 US-Dollar) ins Visier genommen.

Die Aufgabenstellung ist damit denkbar einfach: Amazon muss den drohenden Verlust der Zone 3.200 US-Dollar / 3.175 US-Dollar abwenden, anderenfalls müsste die Lage noch einmal neu bewertet werden.

Aufgrund der überverkauften Lage sind Gegenbewegungen jederzeit möglich, doch erlangen diese erst Relevanz, sollten sie Amazon über die 3.400 US-Dollar führen.

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