PARIS/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Sportartikelhersteller Adidas <DE000A1EWWW0> ist nach Ansicht der US-Bank JPMorgan an der Aufnahme in den währungsgemischten Stoxx Europe 50 <EU0009658160> gescheitert. Die Deutsche Börse <DE0005810055> indes dürfte zum 23. September den Sprung in den EuroStoxx 50 <EU0009658145>, den Leitindex der Eurozone, geschafft haben, erwartet Analyst Pankaj Gupta.

Nach Handelsschluss am vergangenen Freitag sei der Immobilienkonzern Unibail-Rodamco-Westfield <FR0013326246> im Börsenwert nach Streubesitz auf Rang 61 abgerutscht, schreibt Gupta in einer Studie am Montag. Das wäre nach den Regeln des Index-Anbieters Stoxx Ltd. ein Platz für einen automatischen Rauswurf aus dem Index. Davon profitieren würde in diesem Fall die Deutsche Börse, die Muttergesellschaft von Stoxx Ltd.

Adidas indes hat es Gupta zufolge nicht auf die Auswahlliste geschafft und kann damit nicht in den Stoxx 50 aufsteigen. "Iberdrola <ES0144580Y14>, Enel <IT0003128367> und Relx <GB00B2B0DG97> dürften daher Glencore <JE00B4T3BW64>, BBVA <ES0113211835> und Telefonica ersetzen."

Die Änderungen werden an diesem Montagabend bekanntgegeben./ck/mis