Die Quartalszahlen des Sportartikelherstellers können sich sehen lassen. Das Unternehmen bestätigt die Prognose für das laufen Jahr. Trotzdem kommt die Aktie derzeit nicht vom Fleck. Das sagen Analysten.

Puma knüpft an sein Rekordjahr 2021 an: 20 Prozent mehr Umsatz, 27 Prozent Plus beim operativen Gewinn standen bei Puma nach den ersten drei Monaten des Jahres zu Buche. "Ausgehend von einem so starken ersten Quartal würden wir üblicherweise unseren Ausblick für das Gesamtjahr anheben", sagte Vorstandschef Bjorn Gulden bei der Vorstellung der Zahlen. Doch die Herzogenauracher bleiben vorsichtig und tasten die Prognose nicht an.

Die Gründe dafür liegen unter anderem in China. Volker Bosse von der Baader Bank schreibt in seinem Marktkommentar: "Pumas Hauptrisiken sind die derzeitige COVID-19-bedingte Abriegelung in Shanghai, Unterbrechungen der gesamten Lieferkette und Kostensteigerungen (Fracht, Energie, Personal), die stärker ausfallen könnten als ursprünglich erwartet. Außerdem könnte die Kauflaune der Verbraucher unter einer höheren Preisinflation leiden."
Die Puma-Aktie setzte nach der Corona-Krise zu einem Höhenflug an, hat aber in den vergangenen sechs Monaten rund 40 Prozent an Wert verloren.

Langfristig profitiere Puma von den Megatrends gesünderes Leben, lässige Kleidung und dem Interesse an Sport, so Analyst Bosse. "Durch die weltweiten Impfkampagnen kehrt der Mannschaftssport zurück. Daher erholt sich auch die Nachfrage nach Puma-Markenprodukten."

Mit ihrem Kursziel von 110 Euro setzt die Baader Bank ein Ausrufezeichen. Sie sieht das Kurspotenzial für Puma bei fast 60 Prozent.

Autor: Julian Schick, wallstreet:online Zentralredaktion


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