Der Bitcoin hat seit Beginn des Jahres die Hälfte des Werts eingebüßt. Doch seit Juli lässt sich eine deutliche Aufwärtsbewegung erkennen. Laut JPMorgan könnte die Kryptowährung die Talfahrt beendet haben.

"Trotz des Anstiegs der Preise im Juli sind die Krypto-Märkte seit Jahresbeginn immer noch um die Hälfte gesunken und die Handelsvolumina sind nach wie vor niedrig. Aber es scheint, dass die Krypto-Märkte einen Boden gefunden haben", teilte Kenneth Worthington von JPMorgan in einer Markt-Einschätzung mit.

Noch stärker als der Bitcoin erholte sich der Kurs von Ether. In den vergangenen vier Wochen verbuchte die nach Marktkapitalisierung zweitgrößte Digitalwährung ein Plus von circa 40 Prozent, während der Bitcoin-Kurs um circa acht Prozent in diesem Zeitraum zulegte. Es wäre Ether und nicht Bitcoin, der die jüngste Rallye anführte, nachdem die erfolgreichen Tests des Ethereum "Merge" im Juni und Juli dem Markt einen Vertrauensschub gegeben hätten, so Worthington.

Der "Merge" beschreibt eine Umstellung des Ethereum-Netzwerks vom Proof-of-Work auf einen Proof-of-Stake-Mechanismus, die wohl im September dieses Jahres vonstattengeht. Transaktionen sollen künftig anders validiert und der Energieverbrauch der Plattform um mehr als 99 Prozent gesenkt werden. Aus diesem Grund rechnet der ein oder andere mit einem sprunghaften Anstieg von Ether. Für einen Coin von Ether zahlt der Anleger aktuell rund 1.710 US-Dollar. Der Bitcoin steht bei 23.280 US-Dollar.

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Autor: Nicolas Ebert, wallstreet:online Zentralredaktion

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