APA ots news: Bilanz zum 31.12.2020: CA Immo setzt operatives Ergebniswachstum fort und übertrifft Jahreszielsetzung

Zuwächse bei Mieterlösen, EBITDA und FFO durch fortgesetztes

Portfoliowachstum

Wien (APA-ots) -

* Nachhaltiges Ergebnis (FFO I) mit 133,8 Mio. (1,44 je Aktie)

0,4% über dem Vorjahreswert; Jahreszielsetzung von mindestens 126

Mio. deutlich übererreicht

* Nettomietergebnis um 8% auf 209,7 Mio. gesteigert (31.12.2019:

194,7 Mio. )

* Operatives Ergebnis (EBITDA) mit 195,6 Mio. um 14% über dem

Vorjahreswert von 171,7 Mio. . Bereinigt um einen Einmaleffekt

(Rückstellung für mögliche Gerichtsgebühren) steht das EBITDA bei

221,1 Mio. (+29% zum Vorjahreswert)

* Positives Neubewertungsergebnis von 183,5 Mio. reflektiert u.

a. die profitable Entwicklungstätigkeit und das anhaltend attraktive

Marktumfeld vor allem in Deutschland (31.12.2019: 462,8 Mio. )

* Starkes Konzernergebnis mit 254,0 Mio. deutlich unter dem

Vorjahreswert (31.12.2019: 393,3 Mio. ), im Wesentlichen bedingt

durch das im Jahresvergleich niedrigere Neubewertungsergebnis

* Immobilienvermögen durch starkes organisches Wachstum um 8% auf

5,6 Mrd. gesteigert

* Substanzwert EPRA NAV je Aktie bei 41,05 nach 38,36 zum

31.12.2019 (+7%)

* Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2020: 1,0 je

dividendenberechtigter Aktie

CA Immo weist ein weiteres Jahr in Folge ein gesteigertes operatives

Ergebnis und deutlich positives Konzernergebnis aus. Das

Portfoliowachstum durch eigene Projektfertigstellungen und

Bestandszukäufe in Kombination mit der anhaltend hohen Auslastung des

Immobilienbestands (Vermietungsquote: 95%) ließen das

Nettomietergebnis (+8% zum Vorjahreswert) als auch das operative

Ergebnis (+14%) weiter ansteigen. Das Rekordergebnis des Jahres 2019

konnte - vor allem aufgrund des im Vergleich zum Vorjahr deutlich

niedrigeren Neubewertungsergebnisses - zwar nicht übertroffen, der

Weg beständiger Wertschaffung und -steigerung aber weiter fortgesetzt

werden.

Andreas Quint, CEO von CA Immo: "Wir sind dem Ausnahmejahr 2020

mit Kontinuität begegnet, indem wir unseren bislang eingeschlagenen

strategischen Weg konsequent weiterverfolgt haben: fortgesetztes

organisches Wachstum durch eigene Projektentwicklungen und gezielte

Bestandszukäufe hochwertiger Büroimmobilien in zentralen Lagen

unserer Kernstädte. Gleichzeitig haben wir diverse strategische

Projekte vorangetrieben - wie z. B. die erfolgreiche Emission von

Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 850 Mio. sowie unsere

ganzheitliche Nachhaltigkeitsinitiative -, um CA Immo noch stabiler

und rundum zukunftssicher aufzustellen. Das Ergebnis ist nachhaltiges

Wachstum und eine Resilienz, die es uns ermöglicht hat, souverän

durch das Krisenjahr 2020 zu navigieren. Diese grundsolide und

gleichzeitig höchst dynamische operative Performance lässt uns aus

einer Position der Stärke überaus optimistisch in ein weiteres

wachstumsstarkes Jahr 2021 blicken."

Ergebnisse des Jahres 2020

FFO I, wesentliche Kennzahl für die nachhaltige Ertragskraft des

Konzerns, die vor Steuern und um das Verkaufsergebnis und sonstige

nicht nachhaltige Effekte bereinigt berichtet wird, konnte um 0,4%

auf 133,8 Mio. gesteigert werden (31.12.2019: 133,3 Mio. ). FFO I

je Aktie belief sich zum Stichtag auf 1,44 (31.12.2019: 1,43 je

Aktie). Die Jahreszielsetzung von > 126 Mio. wurde damit

übertroffen. FFO II, inklusive Verkaufsergebnis und nach Steuern ein

Indikator für die Gesamtprofitabilität der Gruppe, summierte sich auf

141,1 Mio. gegenüber 122,3 Mio. in 2019 (+15,4% zum

Vorjahreswert). FFO II je Aktie stand bei 1,52 je Aktie

(31.12.2019: 1,31 je Aktie).

CA Immo verbuchte im Jahr 2020 eine Steigerung der Mieterlöse um

6,7% auf 235,6 Mio. . Diese positive Entwicklung steht - neben der

erfolgreichen Bewirtschaftung des Bestandsportfolios mit einer hohen

Vermietungsquote - in Zusammenhang mit dem organischen

Portfoliowachstum der vergangenen Monate. Das den

Vermietungsaktivitäten zuzurechnende Nettomietergebnis nach Abzug von

direkten Bewirtschaftungskosten wurde um 7,7% von 194,7 Mio. auf

209,7 Mio. gesteigert. Die Covid-19-Pandemie hat zum Bilanzstichtag

das Nettomietergebnis mit 7,8 Mio. belastet. Dies betrifft vor

allem Einzelwertberichtungen und in einem geringeren Ausmaß

Mietreduktionen, denen jedoch gegenläufige Effekte aus

Anreizvereinbarungen (mietfreie Zeiten) gegenüberstehen.

Ergebnis aus Immobilienverkauf

Der Ergebnisbeitrag aus dem Trading-Portfolio summierte sich auf 7,9

Mio. (31.12.2019: -1,3 Mio. ). Das Ergebnis aus dem Verkauf von

langfristig gehaltenem Immobilienvermögen lag mit 43,9 Mio.

deutlich über dem Vorjahreswert von 15,6 Mio. . Den wertmäßig

größten Gewinn steuerte die Veräußerung des Bürogebäudes cube berlin

bei.

Die indirekten Aufwendungen stiegen im Jahr 2020 von -43,5 Mio.

im Vorjahr um 68,4% auf

-73,2 Mio. . Der Wert beinhaltet mögliche Gerichtsgebühren für die

von CA Immo im 2. Quartal 2020 im Zusammenhang mit der im Jahr 2004

abgeschlossenen Privatisierung der Bundeswohnbaugesellschaften

(BUWOG) eingebrachten Schadenersatzklage gegen die Republik

Österreich und das Land Kärnten. Bereinigt um diesen Einmaleffekt in

Höhe von rund -25,5 Mio. lagen die indirekten Aufwendungen mit

-47,7 Mio. um 9,7% über dem Vorjahreswert.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag

mit 195,6 Mio. um 13,9% über dem Niveau des Vorjahres in Höhe von

171,7 Mio. . Dieser Zuwachs basiert im Wesentlichen auf dem höheren

Mietergebnis sowie dem gegenüber 2019 signifikant gesteigerten

Verkaufsergebnis. Das um den BUWOG-Einmaleffekt bereinigte EBITDA

belief sich auf 221,1 Mio. , ein deutlicher Zuwachs von 28,7% zum

Vorjahreswert, der die robuste operative Geschäftsentwicklung des

Unternehmens widerspiegelt.

Das Neubewertungsergebnis stellte sich mit 183,5 Mio.

außerordentlich positiv dar, lag aber signifikant unter dem

Vorjahreswert (31.12.2019: 462,8 Mio. ). Das Ergebnis reflektiert

das trotz der Covid-19-Pandemie weiterhin attraktive Marktumfeld in

Deutschland und insbesondere in Berlin, dem größten Portfoliosegment

der CA Immo. Darüber hinaus generierte die profitable

Immobilienentwicklungstätigkeit des Unternehmens, sowohl hinsichtlich

des Fortschritts laufender Bauprojekte als auch in Bezug auf die

Entwicklung der Grundstücksreserven, positive Wertanpassungen.

Demgegenüber stehen aber auch negative Effekte, die sich in erster

Linie auf unmittelbar von den Folgen der Pandemie betroffene

Immobilien mit den Hauptnutzungsarten Hotel und Einzelhandel sowie

auf Bestandsgebäude in Zentral- und Osteuropa konzentrieren.

Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) summierte sich auf

375,4 Mio. und lag damit insbesondere durch das geringere

Neubewertungsergebnis um 40,8% unter dem entsprechenden Vorjahreswert

(633,7 Mio. ).

Das Finanzergebnis summierte sich 2020 auf -27,2 Mio. gegenüber

-94,4 Mio. im Vorjahr. Der Finanzierungsaufwand des Konzerns,

wesentliche Komponente des nachhaltigen Ergebnisses, lag mit -42,3

Mio. unter dem Vorjahreswert (31.12.2019: -43,1 Mio. ). Das

Ergebnis aus Derivaten belief sich auf 21,4 Mio. (31.12.2019:

-59,2Mio. ). Der Wert des Jahres 2020 beinhaltet eine

Derivate-Bewertung der im Oktober 2017 begebenen

Wandelschuldverschreibung in Höhe von 32,2 Mio. . Dieses Instrument

besteht aus einer Fremdkapitalkomponente und aufgrund der

Rückzahlungsoption in bar der CA Immo aus einem trennungspflichtigen

eingebetteten Derivat. Das eingebettete Derivat der Wandelanleihe

wird mit dem beizulegenden Zeitwert berichtet.

Die Zinsentwicklung über das Jahr 2020 führte darüber hinaus zu

einem negativen Bewertungseffekt der Zinsderivate des Unternehmens in

Höhe von -10,8 Mio. (31.12.2019: -20,7 Mio. ).

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) von 348,3 Mio. (31.12.2019:

539,3 Mio. ) verzeichnete auf Basis der oben beschriebenen

Ergebnisentwicklungen einen deutlichen Rückgang von -35,4% im

Jahresvergleich. Das Periodenergebnis lag mit 253,9 Mio. um 35,4%

unter dem Vorjahreswert von 393,3Mio. . Das Ergebnis je Aktie

(unverwässert) belief sich auf 2,73 (31.12.2019: 4,23 je Aktie).

Weitere Steigerung des Unternehmenswerts

Der Net Asset Value (NAV = IFRS Eigenkapital) je Aktie stieg um 5,4%

auf 33,63 (unverwässert) zum Stichtag (31.12.2019: 31,90 je

Aktie). Der EPRA NAV (unverwässert) lag zum Stichtag bei 41,05 je

Aktie (31.12.2019: 38,36 je Aktie), ein Zuwachs von 7,0%. Der EPRA

NNNAV - nach Anpassungen für Finanzinstrumente, Verbindlichkeiten und

latente Steuern - belief sich zum 31.12.2020 auf 36,15 je Aktie

(31.12.2019: 33,69 je Aktie).

Robuste Bilanz und hohe Liquidität

Das Unternehmen verfügt unverändert über eine äußerst robuste Bilanz

mit einer soliden Eigenkapitalquote von 45,9% (31.12.2019: 50,4%),

die in konservativen Verschuldungskennzahlen wie einem Gearing

(Nettoverschuldung zu Eigenkapital) von 60,4% (31.12.2019: 55,8%)

bzw. einem Loan-to-Value-Verhältnis (Finanzverbindlichkeiten

abzüglich liquider Mittel zu Immobilienvermögen) von 33,8%

(31.12.2019: 31,9%) zum Ausdruck kommt. Die durchschnittlichen

Finanzierungskosten des Konzerns (inkl. Zinsabsicherungen) standen

zum Stichtag bei 1,50% gegenüber 1,57% zum Jahresende 2019. Der

Bestand an liquiden Mitteln summierte sich zum Bilanzstichtag auf

934,9 Mio. und lag damit signifikant über dem Niveau zum

31.12.2019 (439,1 Mio. ). Dieser signifikante Zuwachs reflektiert

unter anderem einen Teil der Nettoerlöse in Höhe von rund 400 Mio.

aus der im 1. Quartal durchgeführten Eurobond-Kapitalmarkttransaktion

der CA Immo sowie der erstmaligen Emission eines Green Bond im 4.

Quartal mit einem Volumen von 350 Mio. .

Immobilienvermögen auf 5,6 Mrd. weiter erhöht

Durch die Übernahme eigener Projektfertigstellungen in den Bestand,

Bestandsakquisitionen sowie ein positives Bewertungsergebnis hat sich

der Bilanzwert des Immobilienvermögens im Jahresverlauf um 8% auf 5,6

Mrd. zum 31. Dezember 2020 weiter erhöht (31.12.2019: 5,2 Mrd. ).

Das Immobilienvermögen umfasst Bestandsimmobilien (85% Anteil am

Gesamtportfolio) und Immobilienvermögen in Entwicklung (14%), die

restlichen 1% entfallen auf kurzfristiges Immobilienvermögen (zum

Handel und Verkauf bestimmt). Das Bestandsportfolio im Wert von rd.

4,7 Mrd. (31.12.2019: 4,3 Mrd. ) verteilt sich auf Deutschland

(47%), Osteuropa (42%) und Österreich (11%). Das Portfolio weist eine

Rendite von 5,2%[1] (31.12.2019: 5,5%[2]) auf; die Vermietungsquote

lag zum 31.12.2020 bei 94,8%[1] (31.12.2019: 96,1%[2]). Das

Immobilienvermögen in Entwicklung enthält Projektentwicklungen und

Grundstücksreserven mit einem Bilanzwert von insgesamt rd. 826 Mio.

(inkl. zum Handel und Verkauf gehaltene Projekte und

Grundstücksreserven), wovon 95% auf Deutschland und 5% auf Zentral-

und Osteuropa entfallen.

Erfolgreiche Kapitalrotation mit Portfolioerweiterung in Berlin,

Warschau und München

Im Jahr 2020 hat CA Immo das Bestandsportfolio um fünf Bürogebäude

mit einer gesamten vermietbaren Nutzfläche von rund 80.400 m²

erweitert: zwei Projektfertigstellungen in Berlin und München sowie

drei Bestandsakquisitionen (zwei in Berlin, eine in Warschau).

Gleichzeitig wurde das Verkaufsprogramm u. a. mit der Veräußerung des

Bürogebäudes cube berlin, eines von CA Immo entwickelten Wohngebäudes

in München und einigen nicht-strategischen Grundstücksreserven in

Deutschland fortgesetzt. Mit dem Verkauf des Bürogebäudes Zagrebtower

erfolgte der Exit aus dem Sekundärmarkt Kroatien. Alle Verkäufe

wurden zu Preisen abgeschlossen, die über dem letzten Buchwert lagen

- was die Werthaltigkeit des Portfolios im gegenwärtig unsicheren

Marktumfeld unterstreicht. Mit dieser strategischen Kapitalrotation

stärkt CA Immo die Qualität der nachhaltigen Erträge, verbessert die

Portfolioqualität und Bewirtschaftungseffizienz und expandiert in

ihren Kernmärkten.

Ausblick auf 2021

Die zentrale Herausforderung des aktuellen Jahres bleibt die

Bekämpfung der Covid-19-Pandemie. Eine mögliche Verbesserung der

Pandemielage, einhergehend mit einer Erholung des

Wirtschaftswachstums auf breiter Front, ist stark an den

Impffortschritt gekoppelt. Die abschließenden Auswirkungen der

Pandemie und deren wirtschaftliche Folgen können insbesondere

aufgrund der dynamischen Entwicklungen nicht abschließend beurteilt

werden, unterliegen seitens CA Immo jedoch einer laufenden

Evaluierung. Das Unternehmen setzt weiterhin auf eine Vielzahl

möglicher Maßnahmen, um die Auswirkungen auf die Gruppe so gering wie

möglich zu halten. Trotz des anhaltend unsicheren Umfelds erwartet CA

Immo weiterhin nur geringfügige bzw. kurzfristige Auswirkungen der

Covid-19-Pandemie auf das operative Geschäft.

Das organische Wachstum in den Kernmärkten durch profitable

Projektentwicklungstätigkeit soll neben dem strategischen

Kapitalrotationsprogramm auch 2021 weiter fortgeführt werden.

Dividende und Jahreszielsetzung 2021

Für das Geschäftsjahr 2020 schlägt der Vorstand eine Dividende von

1,00 je dividendenberechtigter Aktie vor (Höhe der Dividende

unverändert zum Vorjahr).

Die Jahreszielsetzung für das nachhaltige Ergebnis des

Geschäftsjahres 2021 (FFO I) wird im Rahmen der Präsentation des 1.

Quartals im Mai 2021 bekannt gegeben werden.

Der Geschäftsbericht 2020 der CA Immobilien Anlagen AG steht zur

Verfügung unter:

[www.caimmo.com/de/investor-relations/finanzberichte/]

(http://www.caimmo.com/de/investor-relations/finanzberichte/).

[1]) Exkl. der Projektfertigstellungen NEO (München) und

Quartiersgarage Zollhafen Mainz, die sich noch in der

Stabilisierungsphase befinden

[2]) Exkl. der Projektfertigstellungen Orhideea Towers (Bukarest),

ViE (Wien) und MY.O (München), die sich zum 31.12.2019 noch in der

Stabilisierungsphase befanden

Rückfragehinweis:

CA Immobilien Anlagen AG

Mag. Susanne Steinböck

+43-1-5325907-533

susanne.steinboeck@caimmo.com

www.caimmo.com

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1736/aom

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OTS0243 2021-03-24/18:03