Hochkarätige Diskussionsrunden des Klima- und Energiefonds zu

Klimaneutralität in Tourismus und Industrie jetzt online zum

Nachschauen!

Wien (APA-ots) - Der heimische Tourismus ist besonders verwundbar durch

klimatische Veränderungen, ist aber gleichzeitig für einen hohen

Ausstoß an Treibhausgasen verantwortlich. Die Industrie braucht

tiefgreifende strukturelle Reformen, um emissionsfrei produzieren zu

können. Branchenvertreter*innen und Expert*innen haben zu beiden

wirtschaftlich hochrelevanten Themenbereichen im Rahmen des

diesjährigen Europäischen Forum Alpbach diskutiert. Die beiden

Breakout-Sessions des Klima- und Energiefonds sind jetzt als Videos

online verfügbar.

"Uns wurde in den vergangenen Monaten vor Augen geführt, wie

verwundbar unser Wirtschaftssystem ist. Nun gilt es, die Konjunktur

mit Maßnahmen zu beleben, die zur Abmilderung des Klimawandels

beitragen und das Wirtschaftssystem krisenfest machen. Unsere Gäste

und Expert*innen aus dem Tourismus und aus der Industrie haben

spannende Einblicke gegeben, wie ihre jeweilige Branche Klimaschutz

und Bewältigung der Krise in Einklang bringen kann", so Theresia

Vogel und Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und

Energiefonds.

Zwtl.: Die Sessions on demand

Das Europäische Forum Alpbach fand aufgrund der Covid-19-Pandemie

heuer erstmals in seiner 75-jährigen Geschichte als hybride

Veranstaltung statt: Für die beiden Breakout-Sessions des Klima- und

Energiefonds trafen die Diskutant*innen unter Einhaltung strenger

Vorsichtsmaßnahmen jedoch persönlich auf einer Alm in Alpbach

zusammen. Die Veranstaltungen wurden aufgezeichnet und die

Mitschnitte sind jetzt online verfügbar unter folgenden Links:

1. Tourismus der Zukunft! Braucht der Tourismus eine Klimaoffensive?

[https://youtu.be/u244WoJ58vQ] (https://youtu.be/u244WoJ58vQ)

2. Post-Corona und Klimaneutralität: Disruption in der Industrie?

[https://youtu.be/Cv0Ae5QqJYk] (https://youtu.be/Cv0Ae5QqJYk)

In der Alm Talk Mediathek des Europäischen Forums Alpbach können

alle Breakout-Sessions in einer Langfassung aufgerufen werden:

[https://www.alpbach.org/de/2020-almtalks]

(https://www.alpbach.org/de/2020-almtalks)

Zwtl.: Breakout-Session "Tourismus der Zukunft! Braucht der Tourismus

eine Klimaoffensive?"

Die heimische Tourismuswirtschaft mit ihren 300.000 Beschäftigten

und 90.000 Betrieben trägt mit 16% zum Österreichischen BIP bei. Bei

der Mehrheit der Betriebe handelt es sich um KMUs, deren geringes

Eigenkapital sie häufig daran hindert, nachhaltig zu investieren.

Gleichzeitig kämpft die Branche mit den Auswirkungen des Klimawandels

und ist mit einer steigenden Nachfrage nach klimafreundlichen

Angeboten vonseiten der Gäste konfrontiert.

Welchen Stellenwert hat Klimaschutz im heimischen Tourismus

tatsächlich und welche Möglichkeiten des Handels gibt es? Wie lassen

sich Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz miteinander vereinbaren,

insbesondere durch die deutlich verschärften Rahmenbedingungen

aufgrund der Covid-19-Pandemie? Darüber diskutierte unter der

Moderation von Journalistin Mari Lang gemeinsam mit Ingmar Höbarth,

Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, eine hochkarätig

besetzte Runde:

Herbert Formayer, Institut für Meteorologie und Klimatologie,

Universität für Bodenkultur Wien

Maximilian Posch, Tourismusobmann, Zell am See

Ulrike Pröbstl-Haider, Institut für Landschaftsentwicklung,

Erholungs- und Naturschutzplanung (ILEN), Universität für Bodenkultur

Wien

Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen

Hoteliervereinigung und Hoteleigentümerin

Katharina Rogenhofer, Bundessprecherin, Klimavolksbegehren

Zwtl.: Breakout-Session "Post-Corona und Klimaneutralität: Disruption

in der Industrie?"

Mit einem Minus bei der Kapazitätsauslastung von fast 10%

gegenüber dem langjährigen Durchschnitt leidet die heimische

Industrie derzeit stark unter den Folgen der Covid-19-Pandemie.

Gleichzeitig erfordert das Ziel der österreichischen Bundesregierung,

bis 2040 die Klimaneutralität zu erreichen, einen großen Kraftakt

vonseiten der Unternehmen, Forschung und Politik. Wie schaffen wir

eine Rückkehr zur Normalität sowie Produktion, Arbeitsplätze und

Klimaschutz unter einen Hut zu bringen?

In ihrem Impulsstatement wies Sabine Fuss, Professorin für

Nachhaltiges Ressourcenmanagement und globalen Wandel an der

Humboldt-Universität Berlin darauf hin, dass eine sofortige

Kehrtwende bei der Emission von Treibhausgasen notwendig sei, um den

Klimawandel aufzuhalten. Gleichzeitig sei es zu begrüßen, dass

Klimaschutz bei Konjunkturpaketen mitgedacht werde. Was es brauche,

seien sichere Rahmenbedingungen für die Industrie und ein

langfristiges Anreizsystem, auch im Bereich Konsum, mit einer hohen

CO2-Bepreisung als Schlüsselmaßnahme.

Im Anschluss diskutierten unter der Moderation von Florian

Zangerl, Herausgeber des Industriemagazins, mit Theresia Vogel,

Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds:

Sabine Fuss, Professorin für Nachhaltiges Ressourcenmanagement und

globalen Wandel an der Humboldt-Universität Berlin und

Gruppenleiterin am Mercator Research Institute on Global Commons and

Climate Change (MCC Berlin)

Wolfgang Hribernik, Head of Center Energy AIT und

Verbundkoordinator NEFI - New Energy for Industry

René Stadler, Energie Manager, Mondi AG

Horst Steinmüller, Geschäftsführer Energieinstitut an der JKU Linz

und WIVA P&G - Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power &

Gas

Magdalena Teufner-Kabas, Geschäftsführende Partnerin, Kleinkraft

OG

Rückfragehinweis:

Klima- und Energiefonds

Mag. Katja Hoyer

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

+43 1 5850390-23

katja.hoyer@klimafonds.gv.at

www.klimafonds.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/6046/aom

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