Wien (APA-ots) -

* Die OMV hat ihre Ziele zur Reduktion der CO2-Intensität bis 2025

bereits vorzeitig erreicht und setzt neue Ziele

* Ambition ist die Klimaneutralität in der Betriebstätigkeit bis

2050 oder früher

* Bis 2025 wird die OMV die CO2-Intensität ihrer Geschäftstätigkeit

um mindestens 30% reduzieren

* In absoluten Zahlen werden von 2020 bis 2025 mindestens eine Mio

Tonne CO2-Emissionen aus dem Anlagenbetrieb reduziert

* Bis 2025 sollen CO2-arme/CO2-freie Produkte mindestens 60% des

Portfolios ausmachen

Die OMV, das integrierte, internationale Öl- und Gasunternehmen mit

Sitz in Wien, begann vor mehr als zehn Jahren mit der Umsetzung

seiner ersten CO2-Strategie. In diesem Zeitraum konnten durch

Projekte zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen (THG) 1,8 Mio. t

CO2-Äquivalent eingespart werden. Die Zielvorgaben 2025 für die

CO2-Intensität der OMV Geschäftstätigkeit (-19%) und des

Produktportfolios (-4%)wurden bereits 2019 erreicht.

Die OMV hat sich dem Pariser Klimaabkommen und den EU-Klimazielen

verpflichtet und setzt sich nun neue und ehrgeizigere Klimaziele. Die

OMV wird die Netto-Null-Treibhausgasemissionen ihrer Betriebe (Scope

1 und 2) bis 2050 oder früher erreichen. Der klimaneutrale Betrieb

wird durch Energieeffizienzmaßnahmen, neue Technologien wie

CO2-Abscheidung, CO2-Speicherung und -verwendung, Wasserstoff sowie

durch erneuerbare Energien (wie die Photovoltaikanlage in Österreich)

und Maßnahmen zur Portfoliooptimierung erreicht.

Auf dem Weg zum langfristigen Ziel, setzt die OMV konkrete

Zwischenziele. Bis 2025 wird eine Reduzierung von mindestens 60% für

Upstream und mindestens 20% für die Raffinerien erreicht (beide im

Vergleich zu 2010). Das bedeutet, dass die CO2-Intensität konzernweit

um mindestens 30% reduziert wird. Zwischen 2020 und 2025 will die OMV

ihre CO2-Äquivalent-Emissionen in den betriebenen Anlagen um

mindestens eine Mio t reduzieren.

Im gesamten Produktportfolio ist bis 2025 ein Anteil von

mindestens 60% CO2-armer/CO2-freier Produkte (einschließlich Gas)

vorgesehen. Das neue Ziel wird zu einer Reduktion der CO2-Intensität

des OMV Produktportfolios (Scope 3) um mindestens 6% gegenüber 2010

führen, im Vergleich zum bisherigen Ziel von 4%.

OMV Generaldirektor Rainer Seele: "In unserer

Nachhaltigkeitsstrategie setzen wir nun erstmals die langfristige

Ambition von Netto-Null-Emissionen fest. Einerseits wird dies

kurzfristige Optimierungen erfordern. Andererseits werden wir aber

auch langfristig auf neue Technologien wie CO2-Abscheidung, -Nutzung

oder -Speicherung zurückgreifen müssen. Die Umsetzung dieser

nachhaltigen Technologien in einer wirtschaftlich machbaren Weise

erfordert ein geeignetes regulatorisches Umfeld."

Die OMV wird gemeinsam mit den Stakeholdern daran arbeiten, den

CO2-Fußabdruck ihres Produktportfolios langfristig deutlich zu

reduzieren. Die OMV wird den Anteil von Gas in ihrem Portfolio

erhöhen, um eine sofortige CO2-Reduktion zu ermöglichen. Das von der

OMV produzierte Öl wird für die petrochemische und chemische

Produktion (nichtenergetische Produkte) verwendet und die Anwendung

von Kreislaufwirtschaftslösungen aus Kunststoff wird vorangetrieben.

Darüber hinaus wird die OMV den Anteil alternativer Einsatzstoffe

(wie Kunststoffabfälle, Biokraftstoff/Abfall, E-Fuel/CO2, Biogas,

synthetisches Gas) für ihre Produkte erhöhen und sich auf

Wasserstofftechnologien konzentrieren, um großtechnische kommerzielle

Anwendungen für die Zukunft zu identifizieren. Neben diesen Maßnahmen

ist bei einigen Technologien noch mehr Forschung und Entwicklung

erforderlich, um diese kommerziell zu betreiben (z. B. CCU).

Mit der Borealis-Transaktion im Jahr 2020 transformiert die OMV

ihr Produktportfolio in Richtung eines höheren Anteils

nichtenergetischer Produkte und positioniert sich für eine CO2-arme

Zukunft. Darüber hinaus streben der OMV Konzern und Borealis eine

führende Rolle in der Kreislaufwirtschaft (chemisches und

mechanisches Recycling) an. Alles in allem werden OMV und Borealis

bis 2025 EUR 1 Mrd in innovative Lösungen investieren.

Die OMV wird ihre langfristige Vision für das Produktportfolio

(einschließlich Borealis), weitere Details ihrer strategischen

Planung sowie mittelfristige Maßnahmen zur Erreichung ihrer Ziele bei

der Aktualisierung der Strategie im Sommer 2021 vorstellen.

Hintergrundinformation:

OMV Aktiengesellschaft

Die OMV fördert und vermarktet Öl und Gas, innovative

Energielösungen und hochwertige petrochemische Produkte - in

verantwortlicher Weise. Mit einem Konzernumsatz von EUR 23 Mrd und

einem Mitarbeiterstand von rund 20.000 im Jahr 2019 ist die OMV

Aktiengesellschaft eines der größten börsennotierten

Industrieunternehmen Österreichs. Im Bereich Upstream verfügt die OMV

über eine starke Basis in Mittel- und Osteuropa sowie ein

ausgeglichenes internationales Portfolio mit dem Mittleren Osten &

Afrika, der Nordsee, Russland und Asien-Pazifik als weitere

Kernregionen. 2019 lag die durchschnittliche Tagesproduktion bei

487.000 boe/d. Im Bereich Downstream betreibt die OMV drei

Raffinerien in Europa und hält eine Beteiligung von 15% an ADNOC

Refining und Trading JV, mit einer jährlichen Kapazität von 24,9 Mio

Tonnen. Darüber hinaus ist die OMV mit 36% an Borealis beteiligt,

einem der weltweit führenden Hersteller von Polyolefinen. Das

Unternehmen betreibt etwa 2.100 Tankstellen in zehn europäischen

Ländern. Die OMV verfügt über Gasspeicher in Österreich sowie

Deutschland; die Tochtergesellschaft Gas Connect Austria GmbH ist

Betreiberin eines Gaspipelinenetzes in Österreich. 2019 hat die OMV

rund 137 TWh Gas verkauft. Nachhaltigkeit ist ein integraler

Bestandteil der OMV Unternehmensstrategie. Die OMV unterstützt den

Übergang zu einer CO2-ärmeren Wirtschaft und hat messbare Ziele für

die Reduzierung der CO2-Intensität und die Einführung neuer Energie-

und petrochemischer Lösungen festgelegt.

Rückfragehinweis:

OMV Aktiengesellschaft

Andreas Rinofner

+43 1 40440-21357

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