Volksbanken-Verbund erzielt im Geschäftsjahr 2020 ein

vorläufiges Ergebnis nach Steuern von 20 Mio. Euro

Wien (APA-ots) - Die Volksbanken haben heute in einer adhoc-Meldung

vorläufige Zahlen des Volksbanken-Verbundes für das Jahr 2020

bekanntgegeben. Das vorläufige Ergebnis nach Steuern des

Volksbanken-Verbundes 2020 betrug wegen umfangreicher Vorsorgen für

die negativen COVID-19 Auswirkungen 20,0 Mio. Euro und lag damit um

128,4 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Die vorläufige Bilanzsumme

des Volksbanken-Verbundes stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6,8% auf

29,4 Mrd. Euro. Die vorläufige Eigenmittelquote zum 31.12.2020 lag

bei 19,2%, die vorläufige harte Kernkapitalquote bei 14,1%. Das

vorläufige Jahresergebnis nach Steuern des VOLKSBANK WIEN AG Konzern

betrug 30,8 Mio. Euro. Zum 31.12.2020 wies der VOLKSBANK WIEN AG

Konzern eine vorläufige Eigenmittelquote von 32,7% sowie eine

vorläufige harte Kernkapitalquote von 16,8% aus. Die Veröffentlichung

der Geschäftsberichte der VOLKSBANK WIEN AG und des

Volksbanken-Verbundes für das Geschäftsjahr 2020 ist für den 8. April

2021 vorgesehen.

Zwtl.: Die Pandemie beschleunigte die Transformation

Auch für den Volksbanken-Verbund waren die Corona-Pandemie und

deren wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen prägend.

Dies führte zu neuen Arbeitsformen, wobei die interne Zusammenarbeit

der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin sehr gut

funktionierte. Ebenso erfolgten viele Schritte der technischen und

organisatorischen Kooperation innerhalb des Verbundes rascher als

geplant. Die Kundenbetreuung wurde im Jahr 2020 deutlich

intensiviert, Generaldirektor DI Gerald Fleischmann von der VOLKSBANK

WIEN AG nennt dafür zwei Gründe: "In der Krise haben unsere Kundinnen

und Kunden mehr denn je geschätzt, eine regionale Hausbank als

zuverlässigen, schnellen und flexiblen Partner zu haben. Durch die

vermehrte Nutzung der digitalen Kanäle, allen voran des im Vorjahr

deutlich erweiterten hausbanking der Volksbank, haben die Kundinnen

und Kunden festgestellt, wie viele ihrer alltäglichen Geschäfte sie

bei der Volksbank schon schnell, einfach und komfortabel online

durchführen können."

Zwtl.: Operative Cost Income Ratio auf 73,6% gesenkt

Trotz der Belastungen durch die Corona-Krise, dem Fortbestehen der

extrem niedrigen Zinsen und der hohen regulatorischen Anforderungen

konnte der Volksbanken-Verbund im Jahr 2020 die Cost Income Ratio auf

73,6% senken. Dies ist sehr stark einer neuerlichen Senkung der

Verwaltungskosten im Verbund um 4,2% auf 511,8 Mio. Euro zu

verdanken. Die jährlichen Verwaltungskosten im Verbund konnten seit

Beginn der Umstrukturierung vor fünf Jahren um mehr als 100 Mio. Euro

gesenkt werden. Die Stabilität der Ertragsseite unter diesen sehr

schwierigen Bedingungen freut Fleischmann besonders: "Die äußeren

Rahmenbedingungen haben sich 2020 sehr anders entwickelt, als wir bei

unserer Vorjahresplanung im Herbst 2019 prognostiziert hatten.

Trotzdem erreichten wir viele der geplanten Ertragsziele, der

Provisionssaldo war sogar höher als 2019. Unsere Strategie, hohe

Beratungsqualität von unseren engagierten Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern und professionelle Produktleistungen von ausgewählten

Partnern wie Union Investment, Teambank und ERGO zu kombinieren, hat

sich in dieser Phase bewährt."

Zwtl.: Konzentration auf die regionale Kreditversorgung Österreichs

Die Volksbanken haben den konsequenten Weg, sich als rein

österreichische regionale Hausbanken mit großer Risikostreuung zu

etablieren, auch im Jahr 2020 fortgesetzt. Die vorläufige harte

Kernkapitalquote konnte auf 14,1% verbessert werden, die

Liquiditätssituation ist durch das Wachstum bei den regionalen

Einlagen weiterhin komfortabel und wurde auch durch eine 1,5 Mrd.

Euro-Refinanzierung der EZB (Teilnahme am TLTRO Programm) erweitert.

Die Volksbanken haben die vorläufigen Risikokosten für das Jahr 2020

gegenüber 2019 von 22,1 Mio. Euro auf 126,0 Mio. Euro erhöht und

damit 2021 Vorsorge für die möglichen negativen wirtschaftlichen

Auswirkungen der Corona-Pandemie reagiert. Ziel ist es, die

Kreditkundinnen und -kunden als stabiler und verlässlicher Partner

durch die Krise und in den nächsten Aufschwung zu begleiten.

Weitere Informationen zum vorläufigen Ergebnis der VOLKSBANK WIEN

AG und des Volksbanken-Verbundes können auf der Website unter

[www.volksbankwien.at/investoren]

(http://www.volksbankwien.at/investoren) in der Rubrik

Geschäftsberichte abgerufen werden.

Zwtl.: Der Volksbanken-Verbund

Der Volksbanken-Verbund ist eine österreichweit tätige

Bankengruppe zu der die acht regionalen Volksbanken, die Marke

SPARDA-BANK sowie die Österreichische Ärzte- und Apothekerbank

zählen. Die Zentralorganisation des Verbundes ist seit Juli 2015 die

VOLKSBANK WIEN AG. Der Volksbanken-Verbund verfügt über eine

Bilanzsumme von 29,4 Mrd. Euro und betreut mit rund 3.268

Mitarbeitern in 249 Vertriebsstellen über 1 Mio. Kunden in ganz

Österreich. (Stand 31.12.2020). Weitere Informationen auf

[www.volksbank.at] (http://www.volksbank.at/)

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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