APA ots news: Was österreichische Städte von der "15-Minuten-Metropole" Paris lernen können - BILD

Straßenverkehr ist laut WHO größter Luftvermutzer in Städten -

84% der Befragten sehen Lebensqualität durch Emissionen

beeinträchtigt

Wien (APA-ots) - 89 Prozent der Österreicher wollen die Emissionen im

Straßenverkehr dringend verringern. 84 Prozent machen Lärm,

Luftverschmutzung und weitere Belastungen für gesundheitliche

Auswirkungen verantwortlich - so die Ergebnisse der

bevölkerungsrepräsentativen Umfrage "Kapsch TrafficCom Index 2020".

Neue Verkehrskonzepte wie die "15-Minuten-Metropole" in Paris weisen

den Weg, um die Erfahrungen der Menschen mit sauberer Luft und

weniger Verkehr in der Nach-Corona-Zeit fortzuschreiben.

Die negativen Auswirkungen des Straßenverkehrs sind nach dem

Lockdown der Corona-Krise sehr schnell auf die Agenda der Politik

zurückgekehrt. In Deutschland wird aktuell über die Einführung einer

City-Maut diskutiert, in anderen Ländern setzt man auf sogenannte

ŽLow Emission ZonesŽ. Nichts weniger als eine städteplanerische

Revolution verfolgt die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo mit

ihrem Konzept der "15-Minuten-Stadt": Die Pariserinnen und Pariser

sollen innerhalb einer Viertelstunde zu Fuß oder mit dem Fahrrad

alles vor ihrer Haustür erreichen können, was es zum Leben braucht:

Lebensmittelgeschäfte, Gesundheitszentren, Schulen, Parks und

Arbeitsplätze. Um das möglich zu machen, hatte die Bürgermeisterin in

einem ersten Schritt zentrale Verkehrsachsen für Autos gesperrt und

in Fahrrad-Schnellstraßen umgewandelt.

Zwtl.: Was wir von der "15-Minuten-Stadt" lernen können

"Der Stadt Paris ist es gelungen, mit einem neuen Verkehrskonzept

kurzfristig auf die Corona-Krise zu reagieren und der Bevölkerung das

ŽSocial DistancingŽ zu erleichtern", sagt Gerd Gröbminger, Vice

President Sales bei Kapsch TrafficCom. "Das Konzept der

15-Minuten-Stadt enthält viele richtige Eckpunkte - aber es ist ein

sehr langfristiger Ansatz, dessen Umsetzung viel Zeit benötigt. Um

die Emissionen des Straßenverkehrs auf dem jetzt erreichten Niveau zu

halten und zukünftig darüber hinaus abzusenken, gibt es schon heute

smarte Verkehrssysteme, die schnelle Erfolge ermöglichen und

gleichzeitig die Basis für flexible langfristige Änderungen legen."

Zwtl.: Welche Chancen digitale Technologie bietet

Viele zukunftsorientierte Städte verfolgen das Ziel, die Straßen

für Fahrräder und Fußgänger frei zu machen. "Wenn aber der Verkehr

durch autofreie Zonen nur in andere Stadtbezirke verschoben wird,

fehlt es an einer durchschlagenden Wirkung", so Gröbminger. Aus

diesem Grund empfiehlt der Experte, ein digital vernetztes

Mobilitätsmanagement einzuführen. Dazu gehört beispielsweise eine

verkehrsabhängige Steuerung von Ampeln. In Pilotstädten würden damit

um bis zu 25 Prozent reduzierte Stauzeiten erreicht. Die weite

Verbreitung von SIM-Karten und GPS machten es darüber hinaus möglich,

von allen Verkehrsteilnehmern Echtzeit-Daten zu erhalten und damit

die Mobilität intelligent zu steuern. "Für schnelle Erfolge sollte

die Politik zusammen mit den Behörden eine Mobilitätsstrategie

aufstellen, mit der die Chancen digital vernetzter Verkehrsteilnehmer

nutzbar gemacht werden. Statt sich in Fahrverboten für Autos zu

erschöpfen, gilt es, die Mobilität der Menschen umfassend zu managen

und zu steuern. Smart-City-Lösungen sind heute schon verfügbar, um an

die Erfahrungen der Menschen mit sauberer Luft und weniger Verkehr

für die Nach-Corona-Zeit anzuknüpfen."

Zwtl.: Über die Umfrage "Kapsch TrafficCom Index

Der Kapsch TrafficCom Index hat mit Unterstützung eines

internationalen Marktforschungsinstituts bevölkerungsrepräsentativ

insgesamt 9.000 Teilnehmer in 9 Ländern zu ihrer aktuellen

Verkehrssituation, Straßenstaus und Strategien zur Verbesserung des

Verkehrsmanagements befragt: USA (N=1.000), Argentinien (N=1.000),

Chile (N=1.000), UK (N=1.000), Deutschland (N=1.000), Österreich

(N=1.000), Frankreich (N=1.000), Spanien (N=1.000), Australien

(N=1.000).

Zwtl.: Über Kapsch TrafficCom

Kapsch TrafficCom ist ein weltweit anerkannter Anbieter von

Verkehrslösungen für eine nachhaltige Mobilität. Unsere innovativen

Lösungen in den Anwendungsbereichen Maut, Verkehrsmanagement,

Nachfragemanagement und Mobilitätsdienstleistungen tragen zu einer

gesünderen Welt ohne Staus bei.

Wir haben in mehr als 50 Ländern rund um den Globus erfolgreich

Projekte umgesetzt. Mit unseren One-Stop-Lösungen decken wir die

gesamte Wertschöpfungskette unserer Kunden ab, von Komponenten über

Design bis zu der Implementierung und dem Betrieb von Systemen.

Als Teil der Kapsch Group, mit Hauptsitz in Wien, verfügt Kapsch

TrafficCom über Tochtergesellschaften und Niederlassungen in mehr als

30 Ländern und ist seit 2007 im Segment Prime Market der Wiener Börse

(Symbol: KTCG) notiert. Die rund 5.100 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter von Kapsch TrafficCom erwirtschafteten im Geschäftsjahr

2019/20 einen Umsatz von 731,2 Mio. EUR.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service

sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Carolin Treichl

Executive Vice President Marketing & Communications

Kapsch Aktiengesellschaft

Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

T +43 50 811 1710

carolin.treichl@kapsch.net

Markus Karner

Public Relations

Kapsch TrafficCom AG

Am Europlatz 2,1120 Wien, Österreich

T +43 50 811 1705

markus.karner@kapsch.net

Investorenkontakt:

Hans Lang

Investor Relations Officer

Kapsch TrafficCom AG

Am Europlatz 2, 1120 Wien, Österreich

T +43 50 811 1122

ir.kapschtraffic@kapsch.net

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