APA ots news: Wiener Stadtwerke Bilanz 2019: Starkes Ergebnis ermöglicht Investitionen aus der Krise hinaus

299 Mio. Euro Jahresüberschuss erwirtschaftet - Steigerung um

44 Prozent

Wien (APA-ots) - Der Wiener Stadtwerke-Konzern hat 2019 ein sehr gutes

Ergebnis erwirtschaftet: Der Umsatz liegt bei über 3 Milliarden Euro,

rund 10 Prozent höher als 2018 (2,75 Milliarden Euro). Das operative

Ergebnis, das EBIT, beläuft sich auf 348,6 Millionen Euro, ein Plus

von 15 Prozent (2018: 302,8 Millionen Euro). Die Verbesserung kommt

vor allem aus dem Energiebereich. Der Jahresüberschuss steigt um 44

Prozent auf 299,4 Millionen Euro (2018: 208,4 Millionen Euro).

Erstmals veröffentlichen die Wiener Stadtwerke ihr Ergebnis gemäß

IFRS (International Financing Reporting Standards), die

Vergleichszahlen aus 2018 werden daher ebenfalls in IFRS dargestellt.

"Wir schauen auf ein gutes Jahr 2019 zurück und wissen gleichzeitig,

dass Corona und die einhergehenden Maßnahmen Herausforderungen

bergen. Wir investieren dem Virus zum Trotz antizyklisch. Damit

schaffen wir Anreize für die heimische Wirtschaft, setzen auf

Klimaschutz und halten die Versorgungssicherheit der Stadt auf

höchstem Niveau", so Generaldirektor Dr. Martin Krajcsir, der heute

gemeinsam mit dem stellvertretenden Generaldirektor, DI Peter

Weinelt, das Ergebnis und den Geschäftsbericht 2019 präsentierte.

Solide Bilanz - 11,4 Milliarden Euro

Die Bilanzsumme des Konzerns stieg 2019 um rund 11 Prozent auf

11,4 Milliarden Euro, nach 10,3 Milliarden Euro im Jahr davor. Das

Sachanlagevermögen bildet naturgemäß den größten Aktivposten, es

liegt bei 4,1 Milliarden Euro und um etwa 5 Prozent über dem

Vorjahreswert (2018: 3,9 Milliarden Euro). Damit entfallen 36 Prozent

der Bilanzsumme auf Sachanlagen. Das Eigenkapital beläuft sich auf

3,56 Milliarden Euro, ein Plus von 6 Prozent (2018: 3,36 Milliarden

Euro). Die Eigenkapitalquote hält bei 31,2%, nach 32,5% in 2018. "Wir

haben eine solide Bilanz und sind für die kommenden Jahre gut

aufgestellt", sagt Krajcsir. Die Auswirkungen der Corona-Krise sind

noch nicht absehbar. "Aber für uns ist klar, dass wir in die Zukunft

der Stadt investieren werden, um den Menschen weiterhin die

zuverlässigste Infrastruktur aus kommunaler Hand bieten zu können",

so Krajcsir am heutigen "United Nations Public Service Day", dem

internationalen Tag des öffentlichen Dienstes.

Nach der Coronakrise ist während der Klimakrise: 3,4 Milliarden

Euro für die Umwelt

Im Zeitraum von 2020 bis 2024 sehen die Wiener Stadtwerke starke

Investitionen in die Wiener Infrastruktur vor: vom U-Bahn-Ausbau über

die Investition in Sonnenenergie bis hin zu einem stabilen und

effizienten Netz. "Wir investieren heute in die Stadt der Zukunft.

Nach der Coronakrise ist während der Klimakrise. 3,4 Milliarden Euro

unserer Investitionen sind unmittelbar klimarelevant und helfen,

Treibhausgase zu reduzieren", so der stellvertretende Generaldirektor

DI Peter Weinelt. So werden Photovoltaik-Flächen im Ausmaß von 600

Fußballfeldern geschaffen, um Wien mit nachhaltiger Sonnenenergie zu

versorgen.

"United Nations Public Service Day" - Wiener Stadtwerke als Anker

in unsicheren Zeiten

Der "Public Service Day" wurde 2003 von der UNO ins Leben gerufen.

Die Wiener Stadtwerke sind der Infrastrukturdienstleister der

Wienerinnen und Wiener und bündeln die zentralen Bereiche der

Daseinsvorsorge in kommunaler Hand. "Gas ,Öffis, Strom: Wir sorgen

vor und sind den Wienerinnen und Wienern ein Anker in unsicheren

Zeiten. Sie können sich auf uns verlassen, ebenso wie unsere

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", sagt Weinelt.

Die Anzahl der MitarbeiterInnen des Wiener Stadtwerke-Konzerns

liegt konstant bei rund 15.1000, 410 Lehrlinge befinden sich in

Ausbildung bei den Wiener Stadtwerken. 2019 erhielt der Konzern die

"Great Start!"-Auszeichnung von "Great Place to Work". Hier wurde das

Feedback der Lehrlinge selbst ausgewertet und die Darstellung des

betrieblichen Lehrlingskonzepts beurteilt. "Unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter haben gezeigt, dass wir die Stadt sicher durch die

Krise bringen. Sie haben Wien am Laufen gehalten", sagt Weinelt.

Stabile Ratings

Die internationalen Ratingagenturen Standard & PoorŽs und Fitch

anerkennen die solide Aufstellung des Konzerns und attestieren den

Wiener Stadtwerken aktuell mit einem Rating von "A" bzw "AA-" eine

sehr gute Bonität. Diese Bewertung hält jedem Vergleich mit anderen

auch sehr gut performenden Unternehmen der Branche stand. Die gesunde

finanzielle Performance und eine gute Zukunfts- und

Investitionsstrategie werten die Ratinghäuser als optimale Grundlage

für eine stabile Weiterentwicklung.

Wiener Stadtwerke-Unternehmen als TOP-Innovator

Die Wiener Stadtwerke haben in den letzten Jahren erfolgreich

Maßnahmen gesetzt, um eine innovationsfreundliche und -fördernde

Unternehmenskultur zu etablieren. Dazu gehören eine entsprechende

Fehlerkultur, aber auch alle institutionellen Maßnahmen, die

Innovationen fördern wie die Etablierung einer Innovation Academy,

Trendscouting, Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und vieles

mehr. Zahlreiche auch in der Öffentlichkeit viel beachtete Projekte

der letzten Zeit zeigen, dass die Wiener Stadtwerke hier auf sehr

gutem Weg sind.

Die Ergebnisse 2019 auf einen Blick:

In Mio. EUR, gemäß IFRS

2019 / 2018 / Veränderung in %

Umsatz 2019: 3.028,1 / 2.754,0 / +10%

Jahresüberschuss: 299,4 / 208,4 / +44%

Bilanzsumme 11.412,5 / 10.324,5 / +11%

Eigenkapital 3.555,3 / 3.356,3 / +6%

Investitionen ins AV (SAV+IMV) 641,9 / 639,0 / +2,8%

Eigenkapitalquote 31,2% / 32,5%

Der Geschäftsbericht sowie der Finanz- und der

Nachhaltigkeitsbericht stehen unter

[https://www.wienerstadtwerke.at/berichtswelt/]

(https://www.wienerstadtwerke.at/berichtswelt/) zum Download zur

Verfügung.

Über die Wiener Stadtwerke GmbH

Die Wiener Stadtwerke sind der bedeutendste

Infrastrukturdienstleister im Großraum Wien. Als Wirtschaftsmotor ist

Österreichs größter kommunaler Infrastrukturdienstleister mit mehr

als 3 Milliarden Euro Umsatz und über 15.000

MitarbeiterInnen eine treibende Kraft für den Wirtschaftsstandort

Wien. Zum Konzern gehören Wien Energie, Wiener Netze, Wiener Linien,

Wiener Lokalbahnen, Wipark sowie Bestattung und Friedhöfe Wien.

[https://www.wienerstadtwerke.at/]

(https://www.wienerstadtwerke.at/)

Rückfragehinweis:

David Millmann, BA (FH) - Pressesprecher

Wiener Stadtwerke GmbH

Telefon: +43 (0)664 88 48 0259

david.millmann@wienerstadtwerke.at

www.wienerstadtwerke.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1270/aom

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