Das teuerste Unternehmen der Welt führt das erste Mal seit Jahren ein komplett neuartiges Produkt ein und überarbeitet zwei andere Geräte stark.

Was kann Apples neues Hardwareprodukt?

Apple präsentiert in regelmäßigen Abständen seine Produktneuheiten. Dass ein komplett neues Produkt vorgestellt wird, ist eher selten. Apple löst nun ein weiteres Problem für seine Kunden mit AirTags. Die kreisförmigen Geräte sind nicht viel größer als ein Bonbon und können an Gegenständen befestigt werden. Im Anschluss können diese dann geortet werden – ideal für Schlüsselbund und Portemonnaie. Besonders an den AirTags ist die gute Integration in die bereits bestehende ‘Wo ist?’-App, mit der User seit Jahren ihre iPhones, iPads und MacBooks orten können. Laufen andere User an einem verlorenen AirTag vorbei, wird dieser registriert und der Standort auf das eigene iPhone übertragen. So muss man selbst nicht in Bluetooth-Reichweite sein. User können auch ihr iPhone an einen AirTag halten, die Kontaktinformationen des Besitzers erfahren, um den verlorenen  Gegenstand zurückzugeben. Konkurrenten auf diesem Gebiet, wie beispielsweise dem Hersteller Tile, wird dieses Feature nicht gefallen – insbesondere weil die AirTags mit 35€ einzeln oder 119€ im 4er-Pack relativ preiswert sind.

Großer, farbenfroher Refresh für den iMac

Seit 2012 hat sich bei dem iMac, der ältesten noch erhältlichen Produktreihe von Apple, relativ wenig getan. Das Design und sie Features sind in die Jahre gekommen. Nun kommt mit einem neuen Prozessor, einer neuen Größe und neuen Farben Schwung in die Welt der All-In-One PCs. Der neue iMac kommt nun mit 24 Zoll Bildschirmdiagonale und einem hauchdünnen Design. An seiner breitesten Stelle misst das Gehäuse gerade einmal 11,5mm. Die wichtigste Neuerung könnte jedoch der M1 Chip sein. Diese von Apple selbst entwickelte Rechen- und Grafikeinheit ist bereits aus dem aktuellen MacBook Air und Pro bekannt und sorgt dort bereits für spektakuläre Benchmarks. Dank effizienterer Kühlung wird er im neuen iMac noch besser laufen. Bemerkenswert ist auch, dass der M1 Chip auf der gleichen Architektur wie iPhone Prozessoren basiert. Das garantiert seine extreme Energieeffizienz und macht es auch möglich, iPhone oder iPad Apps auf dem neuen Desktop auszuführen.

iPad Pro mit neuem Prozessor

Dieser M1 Chip wurde nun auch im neuen iPad Pro, der dritten Neuheit, verbaut. Am Design änderten die Kalifornier nichts, dafür wurde der neue, stärkere Chip und ein besseres Display verbaut. Die Grenzen bei der Performance zwischen Desktop und mobilen Geräten verschwinden zusehen. Kleinere Updates gab es beim Apple TV und das iPhone 12 ist nun auch in Lila erhältlich. Apple baut auch sein Angebot an Podcasts aus und bietet hier einen Abo Service ähnlich wie bei Apple Arcade, Apple Music und Apple TV+. /gw