Cathie Wood hat im Juni Tech-Aktien im Wert von mehr als 100 Millionen US-Dollar für den Ark Innovation ETF nachgekauft – aber auch Titel im Wert von 74 Millionen US-Dollar aus ihrem Depot aussortiert.

Im Juni kaufte Cathie Wood für den Ark Innovation ETF neue Tech-Aktien im Wert von mehr als 100 Millionen US-Dollar nach. Woods größter Aktienkauf seit dem 1. Juni war der Streamingdienst Roku: Für knappe 24 Millionen US-Dollar holte sich Wood Roku-Aktien ins Depot. Roku war bereits auf Platz drei unter den zehn größten Positionen des ARKK.

Bei dem Entwickler für Videospielsoftware Unity Software stockte die Starinvestorin die Position um knapp 21 Millionen US-Dollar auf. Bei Roblox, eine Online-Spieleplattform, kaufte sie für mehr als 17 Millionen US-Dollar nach sowie beim Softwareunternehmen Uipath für 16,5 Millionen US-Dollar.

Diese Titel sind die größten Investitionen für den Ark Innovation ETF seit dem 1. Juni 2022:

Aktie Wert der Investition in Millionen US-Dollar
Roku 23,9
Unity Software 20,7
Roblox 17,2
Uipath 16,5
Twist Bioscience 8,4
Ginkgo Bioworks 7,4
Twilio 4,3
Crispr Therapeutics 4,1

Quelle: Handelsblatt

Wood sortierte auch Titel im Wert von 74 Millionen US-Dollar aus: Spotify-Aktien im Wert von fast 70 Millionen US-Dollar flogen im Juni aus ihrem Depot. Im ersten Quartal hatte der Streamingdienst das eigens gesetzte Ziel von 183 Millionen Premiumnutzern knapp verfehlt. Und seit Jahresbeginn hat die Aktie fast 60 Prozent an Wert eingebüßt.

Anteile vom 3D-Drucker-Spezialisten Materialise verkaufte sie im Wert von fast vier Millionen US-Dollar. Und bei Sea, dem Betreiber von Online-Videospielen und E-Commerce-Plattformen, ist Wood ganz ausgestiegen: Die Aktien wurden für knapp eine Millionen US-Dollar verkauft.

Beim Börsensender CNBC hatte Cathie Wood in der vergangenen Woche klar gemacht, dass sie ihrer Anlagestrategie treu bleibt: "Wenn Menschen in ARKK investieren, wissen sie, dass sie wirklich disruptive, transformative Innovationen erhalten. Das bieten wir an, und wir geben nicht vor, etwas anderes anzubieten."

Autorin: Laura Ehrhardt, wallstreet:online Zentralredaktion


Jetzt den vollständigen Artikel lesen