GRÜNWALD (dpa-AFX) - Vitamin-D-Produkte, das Geschäft mit Allergiemitteln und die Kooperation mit Biontech haben das Arzneimittelunternehmen Dermapharm in den ersten neun Monaten des Jahres angeschoben. Der Vorstand passt jedoch seine Prognose für 2021 an. Grund sei der zuletzt schwächere Verlauf bei Parallelimporten, gleichzeitig werden aber zunehmend Produkte mit höherer Marge verkauft, wie das SDax -Unternehmen am Dienstag in Grünwald mitteilte.

Der Umsatz soll demnach in diesem Jahr um 15 bis 20 Prozent zulegen, bislang hatte das Management noch ein Plus von 24 bis 26 Prozent eingeplant. Für das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) hat Dermapharm nun einen Anstieg von 50 bis 60 Prozent im Visier. Die alte Prognose hatte auf 45 bis 50 Prozent Zuwachs gelautet.

In den ersten neun Monaten bis Ende September stieg der Umsatz auf 670,2 Millionen Euro nach 577,2 Millionen ein Jahr zuvor. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) kam bei knapp 228 Millionen Euro (Vorjahr: 139) heraus. Unter dem Strich konnte der Konzern seinen Gewinn mit 137,5 Millionen Euro mehr als verdoppeln./tav/jha/