Aurora Cannabis ist auch am letzten Handelstag des laufenden Börsenjahres noch einmal kräftig gefallen. Es ging um 2,4 % nach unten. Damit ist der Weg für das kommende Börsenjahr frei, so die Meinung von Analysten. Der Trend zeigt klar nach unten. Es könnte sogar zu einem Ausverkauf kommen, das Jahr 2020 droht…

Aurora: Hype beendet

Grundlage ist schlicht der Umstand, dass der Hype um die gesamte Branche nunmehr vorbei ist. Aurora Cannabis lebte für einen größeren Zeitraum von der Phantasie, die Kurse in diesem Segment könnten massiv steigen. Der Cannabis-Boom erlebte sogar die Zulassung des Hanfproduktes in zahlreichen Regionen und Ländern. Vorzugsweise ging es um Schmerzbehandlung, teils auch um kurative Vorstellungen.

Doch der Markt wächst bei weitem nicht so schnell wie angenommen oder wohl erhofft. Aurora Cannabis musste selbst im Herbst bei Vorlage der Zahlen einräumen, die Erwartungen von Analysten – und damit auch von den Investoren – sehr weit verfehlt zu haben. Nicht annähernd so große Umsätze und auch Erträge wie erwartet haben den Kurs in sich zusammenfallen lassen.

Bis zum heutigen Tag ist nicht deutlich, wie die einstige Vorstellung nun Realität werden könnte. In den kommenden Wochen dürfte der Wert deshalb wirtschaftlich keine neuen Impulse mehr erfahren. Vielmehr gehen Analysten und Investoren davon aus, die Talfahrt betriebswirtschaftlicher Natur würde sich fortsetzen. Insofern ist auch der Aktienkurs gefährdet.

Nun wurden Allzeittiefs erreicht. Es gibt bis zur Untergrenze bei 1,50 Euro keine weiteren Unterstützungen mehr. Auch darunter könnte es deutlich schneller abwärts gehen als angenommen. Der nächste Prüfstein findet sich in Höhe von 1 Euro.

Technische Analysten warnen: Es fehlen mittlerweile zum Jahresausklang mehr als 200 %, um die 200-Tage-Linie wieder zu erreichen. Dies sieht nach einem sehr klaren und weit reichenden Absturz aus, heißt es bei den Experten.

Video-Analyse zur Aurora Cannabis Aktie:

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