Bei der Aktie des kanadischen Cannabis-Produzenten Aurora Cannabis bestimmen seit dem Frühjahr 2019 die Bären das Geschehen. Sie haben einen Abwärtstrend gestartet, der weiterhin besteht und den Kurs inzwischen bis auf 1,627 Euro hat zurückkommen lassen. Die Abschläge gegenüber dem im März markierten Hoch belaufen sich damit auf über 80 Prozent. Gleich mehrfach sind die Anleger bei dem Versuch gescheitert, eine Bodenbildung zu vollziehen, zuletzt im November knapp oberhalb der 2,00-Euro-Marke. Damit ist das Chartbild klar bärisch einzuschätzen, was auch durch den Ichimoku-Indikator unterstrichen wird.

Welche Erkenntnisse liefert der Ichimoku-Indikator?

Hier verläuft der Kurs unterhalb der Standardlinie (Kijun) und unterhalb der Wolke (Kumo). Daraus ergeben sich zwei bärische Signale. Die Wolke weist einen roten Körper auf, wie man am rechten äußeren Rand erkennen kann. Hieraus folgt ein weiteres Short-Signal. Ferner verläuft die drehende Linie (Tenkan) unterhalb der Standardlinie. Dies ist bereits seit letztem Juli der Fall. Bei der Kreuzung wurde ein Death Cross gebildet, das bärisch zu werten ist. Die verzögerte Linie (Chikou) befindet sich unterhalb des Kurses und unterhalb der Wolke – daraus ergibt sich ein weiteres bärisches Signal. Demzufolge liegen ausschließlich bärische Signale vor, charttechnisch orientierte Anleger sollten von einem Investment absehen.

Video-Analyse zur Aurora Cannabis Aktie:

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