Die Aurora Cannabis-Aktie hat am Dienstag starke Verluste hinnehmen müssen, sodass die erhoffte Bodenbildung erneut zur Disposition steht. Der Anteilsschein büßte im Tagesverlauf mehr als 7 Prozent ein und sackte bis auf 2,12 Euro ab. In den letzten Wochen hatten die Anleger den Kurs knapp oberhalb der 2,00-Euro-Marke wieder stabilisieren können und so die Hoffnung auf eine erfolgreiche Bodenbildung geweckt. Ob diese jedoch gelingt, steht seit dem Dienstagshandel wieder einmal infrage. Das Chartbild ist bärisch einzuschätzen, da der Kurs unterhalb der 50-Tagelinie (EMA50) verläuft und der Supertrend eine bärische Marktphase anzeigt. Dies hat ein Verkaufssignal zur Folge.

Gemessen am Jahreseinstandspreis notiert die Aktie aktuell mit mehr als 50 Prozent im Minus. Im historischen Vergleich bedeutet dies eine massive Underperformance, da die durchschnittliche jährliche Rendite (bei Berücksichtigung aller Renditepaare seit dem Jahr 2014) bei 139,96 Prozent liegt. Statistisch gesehen könnte es für die Aktie also wieder deutlich nach oben gehen und die Rendite am Ende des Jahres mehr als 190 Prozentpunkte höher ausfallen. Dies führt  zu einem Kaufsignal.

Was sagen die Analysten?

Aus Sicht der covernden Analysten liegt der faire Wert der Aktie im Durchschnitt bei 12,57 Kanadischen Dollar (umgerechnet 8,57 Euro) und damit mehr als 300 Prozent oberhalb des aktuellen Kursniveaus. Momentan wird die Aurora Cannabis-Aktie von 17 Analysten beobachtet und es gibt 8 Buy-, 2 Overweight-, 6 Hold und eine Sell-Einstufung(en). Dies führt zu einem weiteren Kaufsignal.

Unter dem Strich erhält die Aurora Cannabis-Aktie 2 von 3 Punkten und ist damit leicht bullisch einzuschätzen. Trotz der charttechnischen Lage könnte sich ein Investment langfristig also durchaus lohnen. Vor einem Einstieg sollte aber unbedingt eine erfolgreiche Bodenbildung abgewartet werden.

Video-Analyse zur Aurora Cannabis Aktie:

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