Die australische Regierung wird eine Kreditlinie in Höhe von 2 Mrd. AUD bereitstellen, die helfen soll, australische Projekte, die sich mit so genannten „kritischen“ Mineralien befassen, zu finanzieren und ins Laufen zu bringen, teilte Premierminister Scott Morrison am gestrigen Dienstag mit.

Zu den so genannten „kritischen Mineralien“ gehören zum Beispiel Lithium und Seltene Erden, die für die Erneuerbaren Energien aber auch für Hochtechnologie- und Rüstungsanwendungen benötigt werden. Teilweise sind Abbau, Verarbeitung und Vermarktung dieser Elemente aber schwierig, was es für neue Unternehmen des Sektors problematisch machen kann, an die nötige Finanzierung zu kommen.

Es sei schwierig, sich im kommerziellen Bereich des Marktes für kritische Mineralien zu etablieren, erklärte Morrison in einer Mitteilung, zumal die Projekte eine strategische Bedeutung für die Zukunft der Energiewirtschaft hätten. Man wolle sicherstellen, dass die australischen Rohstoffproduzenten in er Lage seien, sich zu etablieren und sich mit anderen Unternehmen der Lieferketten im Indo-Pazifik zusammenzuschließen.

Australien ist einer der größten Lieferanten kritischer Mineralien wie Nickel, Kupfer, Kobalt oder Lithium, die sowohl im Bereich der Elektromobilität als auch in der Elektronik und im Rüstungssektor eingesetzt werden. Das Land ist zudem der größte Anbieter Seltener Erden außerhalb Chinas. Wie GOLDINVEST.de schon seit einiger Zeit berichtet, versuchen die westlichen Staaten die Dominanz Chinas in diesem Bereich zu brechen oder zumindest zu reduzieren, indem sie Quellen für kritische Minerale und Anlagen für deren Verarbeitung außerhalb der Volksrepublik etablieren.

Zwei Gesellschaften, die von den Plänen der australischen Regierung unserer Ansicht nach – direkt oder indirekt – profitieren könnten, sind zum Beispiel EcoGraf Ltd. (WKN A2PW0M / ASX EGR) und FYI Resources Ltd. (WKN A0RDPF / ASX FYI). Während EcoGraf auf den Bau einer Anlage zur Herstellung von Batteriegraphit – einer der wenigen solcher Anlagen außerhalb Chinas – hinarbeitet, will FYI das so genannte HPA (High Purity Alumina) mit einem Prozess herstellen, der wesentlich weniger Energie verbraucht und Kosten verursacht als traditionelle Verfahren. (HPA wird u.a. zur Beschichtung von Separatoren in Lithium-Ionen-Batterien verwendet.) Beide Gesellschaften planen, ihre Anlage im Industriegebiet in Western Australia zu errichten.

Weitere Informationen zu beiden Unternehmen gibt es für Interessierte HIER.

 

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