BERLIN (dpa-AFX) - Vertreter von Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und Kirchen haben wegen der stark gestiegenen Preise Solidarität mit den Schwächsten der Gesellschaft angemahnt. "Der Angriffskrieg auf die Ukraine, die Corona-Pandemie und weltweit gestörte Lieferketten haben Preissteigerungen vor allem für Energie und Nahrungsmittel ausgelöst, die von Menschen mit geringen bis durchschnittlichen Einkommen kaum noch zu stemmen sind", hieß es in dem am Montag veröffentlichten Aufruf "Für Solidarität und Zusammenhalt jetzt!". Für viele bedeute die hohe Inflation eine existenzielle Bedrohung. Das Bündnis fordert daher eine "zielgenaue und wirkungsvolle Entlastung einkommensarmer Haushalte".

Unterzeichnet haben den Aufruf unter anderen Diakonie-Präsident Ulrich Lilie, Verdi-Chef Frank Werneke, die EKD-Vorsitzende Annette Kurschus und die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele./seb/DP/he