FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - In dem Seitwärtstrend geben etliche Bären auf und passen sich den Buy-and-Hold-Anlegern an. Das muss kein schlechtes Zeichen sein.

In einem anhaltenden Seitwärtsmarkt geben vor allem professionelle Bären auf. 6 Prozent haben sich von ihren Short-Positionen in DAX-Aktien getrennt, 4 Prozent sind long gegangen. Das hebt den Sentiment-Index dieser Anlegergruppe auf (immer noch ziemlich pessimistische) -15 Punkte. Joachim Goldberg vermutet, dass die Wechsler den Glauben an eine größere Korrektur aufgegeben haben. Derzeit müssten die Profis sehr aktiv sein, wenn sie den Markt schlagen wollten. Die Gewinne fielen sehr klein aus.

Anders die Privatanleger, die diesen Zwang nicht hätten. Von denen sind 3 Prozent aus den Long-Positionen und 8 Prozent aus den Short-Positionen an die Seitenlinie gewechselt. Der Anteil ohne Engagement ist mit 32 Prozent so hoch wie seit 2014 nicht mehr. Unter dem Strich hält der Verhaltensökonom die Marktlage aus Optimistensicht weiter für vorteilhaft. Mehr Nachfrage der Pessimisten sei zwischen 14.950 und 14.990 zu erwarten. Für einen Schub nach oben brauche es frische Nachfrage, die die Bären in den Kaufzwang bringen könnte.

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