STUTTGART (BOERSE STUTTGART GMBH) - Euwax Trends an der Börse Stuttgart

Anlegertrends

Volkswagen liegt in Norwegen vorn

Der Handelstag beginnt für den deutschen Leitindex freundlich: Er springt am Vormittag zeitweise über die Marke von 14.000 Punkten. Trotz schwacher Wirtschaftsdaten und einem Wirtschaftseinbruch von 5% im letzten Jahr positionieren sich Anleger mehrheitlich auf der Käuferseite.

Stark gefragt unter Stuttgarter Anlegern sind weiterhin die Bezugsrechte auf die TUI-Aktie. Die Papiere notieren zum Mittag gut 10% im Plus. Weitere Informationen zu den TUI-Bezugsrechten finden Sie übrigens in unserem neuen Video auf YouTube.

Unter den meistgehandelten Werten auf dem Stuttgarter Börsenparkett ist auch die Aktie des Biotechnologie-Unternehmens Aldeyra Therapeutics. Die Aktie notiert nach der Ankündigung einer Kapitalerhöhung gut 4% fester. Die erwarteten Erlöse von ca. 65 Millionen US-Dollar sollen in die Weiterentwicklung des Geschäfts investiert werden.

Als Umsatzspitzenreiter an der DAX-Spitze finden sich heute die Papiere des Wolfsburger VW-Konzerns wieder. Die Aktie legt um über 2,5% zu und notiert bei fast 150 Euro pro Stück. Das Unternehmen sorgte vor einigen Tagen für positive Schlagzeilen; so ist der Konzern in Norwegen, Europas größten Markt für Elektromobilität, vor Tesla Marktführer. Das skandinavische Land gilt als wichtiger Markt, da dort die Elektromobilitäts-Quote europaweit am höchsten ist.

Auch bei der Aktie des norwegischen Wasserstoff-Unternehmens Nel ASA sorgen die Anleger in Stuttgart am Freitag für viele Orders. Mit einem Plus von 4,1% klettert die Aktie am Freitag bei 2,27 Euro auf ein neues Allzeithoch. Auf Monatssicht ist das sogar ein Kursplus von 40%.

Börse Stuttgart auf YouTube

Basismetalle befinden sich seit einiger Zeit im Aufwind - und das aus gutem Grund, wie Fondsmanager Daniel Rauch von der LBBW Asset Management im Interview verrät. Zudem erklärt der Experte, welche Rolle China hierbei spielt, wie die Aussichten für Gold, Platin und Öl sind und warum die Opec eine so wichtige Rolle beim schwarzen Gold spielt.

Video unter folgendem Link anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=1vi1BUIyBtY&utm_term=2400972097&utm_campaign=euwaxtrends

Euwax Sentiment Index

Während der DAX den Handelsstart schwungvoll begann und zum Mittag wieder unter die Marke von 14.000 Punkte rutschte, zeigt sich der Euwax-Sentiment seit dem Mittag entsprechend antizyklisch bei seinem bisher positivsten Wert um +25. Stuttgarter Derivateanleger scheinen dem DAX gegenüber tendenziell positiv eingestellt zu sein.

Trends im Handel

1. Call-Optionsschein auf Deutsche Post (WKN MA228F)

Der erneut meistgehandelte Wert unter den Derivaten ist ein Call-Optionsschein auf den Logistik-Riesen Deutsche Post. In dem Papier finden sich vornehmlich Käufer wieder. Die Deutsche Post-Aktie konnte seit ihrem Tief im März über 100% zulegen und notiert bei 43 Euro auf einem neuen Allzeithoch.

2. Knock-out-Call auf Linde (WKN MC8D4V)

Ebenfalls gefragt unter Stuttgarter Derivateanlegern ist ein Knock-out-Call auf den Industriegase-Konzern Linde. Der Weltmarktführer baut in Leuna den weltweit größten Wasserstoff-Elektrolyseur und möchte damit seinen Wasserstoff-Umsatz innerhalb der kommenden Jahre vervierfachen.

3. Call-Optionsschein auf Intel (WKN MC5D6E)

Überwiegend Verkäufer finden sich hingegen in einem Call-Optionsschein auf den Chip-Riesen Intel wieder. Der Konzern kündigte gestern Abend an, die Stelle des CEOs neu zu besetzen. Daraufhin sprang das Papier zeitweise über 10% nach oben. Auf Jahressicht steht trotz des gestrigen Kurssprungs eine maue Performance von -10% zu Buche.

Disclaimer:

Der vorliegende Marktbericht dient lediglich der Information. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernimmt die Boerse Stuttgart GmbH keine Gewähr. Insbesondere wird keine Haftung für die in diesem Marktbericht enthaltenen Informationen im Zusammenhang mit einem Wertpapierinvestment übernommen. Hiervon ausgenommen ist die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Quelle: Boerse Stuttgart GmbH, www.boerse-stuttgart.de

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