Börsen-Woche KW37 | GUT. Besonderes? JA.

Die Woche begann mit einem positiven Ausblick auf den DAX mit der Erwartung diese Woche die 12.400 zu knacken. 

Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) bot unserer Ansicht die besten Voraussetzungen nach Überwinden des Widerstands in der Vorwoche bei 155,00 EUR weiter in Richtung alter Allzeithochs zu gehen, die bei knapp unter 200,00 EUR lagen.

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Während der DAX sich am Montag im leichten Plus hielt und somit die Prognosen für die Woche stützte (Ziel: 12.400), gab es am Montag wenige Daten oder News. Interessant war vielleicht noch, dass sich die kleine Baumot Group AG (ISIN: DE000A2G8Y89 frisches Geld holte, um ihre Nachrüstpakete für VW und Daimler Diesel vorzufinanzieren und gleichzeitig gabs Unterstützung von der Umweltministerin NRW für Baumots Lössungspakete. Hier könnte ein interessanter Nischenwert eine erfolgreiche Welle reiten. Ein Kleiner schafft, was die Multis als unmöglich bezeichnen.

Für Dienstag erwartete man einen relativ erignislosen Handelstag ohne große Ausschläge, USA hatte uneinheitlich geschlossen und auch in Asien gab es keine großen Bewegungen. Trotz Rezessionssorgen kaufen die Anleger in Deutschland und überwinden im Handelsverlauf sogar den wichtigen Widerstand bei 12.216 Punkten und der DAX schließt oberhalb dieser Marke. Bei den Kursverlierern am Dienstag die erfolgsverwöhnte Wirecard Aktie mit 149,80 EUR ganze 4,49% im Minus - JPM hatte Bedenken bei einer Aktienanalyse gefunden. Auch RIB Software, die einen weiteren wichtigen Kunden gewinnen konnten und erfolgreich weltweit auf Einkaufstour sind (Wir sehen sie zum Weg zum Weltmarktführer), mussten am Dienstag leicht abgeben.

Mittwoch sollte der Markt weiter Richtung 12.400 steigen, im Vorhandel war der DAX über 12.300 und eine positve Wallstreet incl. Tokio mit 0,5% im Plus sollten genug Munition liefern Eine eher traurige Geschichte ist die Entwicklung von Vapiano, mit neuem CEO nach abrupten Abgang des alten Mitte August, liefert Zahlen der Konsolidierung mit weniger Flächenumsatz, Restrukturierungsaufwendungen und der vagen Hoffnung auf die nächsten Jahre. Wenig visionär, aber vielleicht haben gerade Visionen Vapiano so schwach werden lassen. Der Mittwoch schloss im freundlichen Umfeld. Die Spannung vor der EZB-Sitzung am Donnerstag steigt. Teamviewer teilte die Bedingungen seines Börsengangs mit. Gespannt ob am 25.09. hier ein Erfolg steht. Unruhige Börsenzeiten sind manchmal Gift für Börsengänge.

Die EZB hat am Donnerstag entschieden und die Märkte reagieren kaum- zumindest hält sich der DAX unter Schwankungen leicht im Plus bei dem Wochenzielwert von 12.400 Punkten. Es gab halt keine Überraschungen, die ganze Aufregung umsonst: Anleihekäufe ab Dezember über 20 Mrd. monatlich, wenig überraschend und so erwartet, Strafzinsen der Banken steigen um 0,1% auf 0,5%, mehr wäre überraschend gewesen, weniger ebenfalls, also kein großer Impuls. Staffeln für die Banken bei Strafzinsen, auch erwartet, noch nicht im Einzelnen bewertbar, je mehr, desto besser für gerade die Deutsche Bank.  Steinhoff hat am Donnerstag zumindest einen Nebenkriegsschauplatz erledigen können zu einem überschaubaren Preis – bestimmt noch nicht der notwendige Befreiungsschlag, auf den einige immer noch hoffen. Wirecard feierte am Donnerstag Premiere als Anleihenemittent. Und am Abend gab es ein neues Kapitel in der von Ungereimtheiten nicht armen Staramba-Story.

Der Freitag zeigte sich unentschlossen. Am Ende des Tages gab es einen Indexstand von 12.468 ( XETRA-Schluss um 17:45 Uhr. Entspannt oberhalb der Zielmarke von 12.400, die diese Woche gesetzt war. Wird die Luft jetzt dünner? Der Handelskonflikt USA-China scheint sich etwas zu entspannen, man nimmt teilweise angekündigte Strafzölle zurück, respektive benennt Ausnahmen oder verschiebt den Start der Zahungen. Da könnte was gehen. An Einzelwerten gab es neben der etwas irritierenden Sachkapitalerhöhung der publity AG aus Beständen des Hauptaktionärs ,der gleichzeitig auch Vorstand der publity AG ist und Mehrheisteigentümer des übernommenen Unternehmens, in das er selber... - wie gesagt verwirrend. noch für uns als Highlight der Woche das Exclusivinterview mit Falk Neukirch, CFO der vita 34 AG, mit interessanten Ausblicken für das zukünftige Gsschäft. Und von uns erwartet, zumindest vermutet, die Prognoseerhöhung von RIB Software, die wir erst wenige Tage vorher beschrieben, als auf dem Weg zum Weltmarktführer - einen weiteren Schritt gab es dazu Freitag: PhaseIII-Auftrag plus Guidance-Erhöhung.

Am Montag Morgen notierte der DAX bei Handelseröffnung im Frankfurter-Handel um 8:00 Uhr bei 12.165 Punkten und Ende der Woche bei 12.468 (XETRA-Schluss 17:45 Uhr) - eine Woche die zumindest kurstechnisch so lief, wie es die meißten erwartet hatten. Nach so vielen positiven Tagen sollte Montag erst mal etwas Ruhe einkehren. Ende der Woche oder  vielleicht etwas später sollten wir vielleicht wieder die alten Hochs bei 12.565 sehen, natürlich nur wenn Johnson, Trump, Xi, die Notenbanken oder einer der vielen anderen derzeit relativ ruhigen Störfaktoren mal keine negativen Nachrichten liefert. Selten prägten soviele politische Unsicherheiten den Markt, der auch durch einen Anlagenotstand getrieben wird. .

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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