BERLIN (dpa-AFX) - Bei der Deutschen Bahn sind angesichts des ungelösten Tarifkonflikts Warnstreiks wahrscheinlicher geworden. Vertreter des Unternehmens und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) beendeten am Montag auch die vierte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis. Die Gewerkschaft ziele auf Konfrontation um jeden Preis, kritisierte Bahn-Personalvorstand Martin Seiler anschließend. Die GDL nehme bewusst Schaden für die Kundinnen und Kunden in Kauf. Die Gewerkschaft äußerte sich zunächst nicht. Ob und wann sie Züge stehen lässt, entscheidet sie üblicherweise in ihren Gremien. Die Bahn betonte, sie sei weiter gesprächsbereit./bf/DP/fba