Der Dax zieht weiterhin auf einem sehr exponierten Niveau seine Kreise. Der Sprung über die psychologisch wichtige Marke von 16.000 Punkten scheint nur noch reine Formsache zu sein. Die Voraussetzungen dafür sind exzellent; zumindest wird das durch die aktuell robuste Vorstellung des Index suggeriert. Doch noch bleibt es abzuwarten, ob dem Dax dieser Befreiungsschlag tatsächlich gelingen kann. Unsere beiden heutigen Protagonisten BASF und Bayer durchliefen zuletzt spannende Phasen. Während es für die BASF-Aktie wieder deutlicher nach oben ging, setzt die Bayer-Aktie ihren Drahtseilakt fort. Bleiben wir zunächst bei BASF.

BASF – Das war wichtig!

Quasi eine Art „Wiederauferstehung“ erfuhr die BASF-Aktie (WKN: BASF11  ISIN: DE000BASF111  Ticker-Symbol: BAS) in den letzten Handelstagen. Die Aktie testete zunächst die breit angelegte Unterstützungszone 66,5 Euro bis 62,5 Euro auf Belastbarkeit. Erholungsversuche entwickelten keine Relevanz. Erst die kürzlich vorgelegten Eckdaten für das 2. Quartal 2021 kreierten neues Kaufinteresse und brachten der BASF-Aktie charttechnische Entlastung.

BASF-Aktie

BASF präsentierte kürzlich die ersten Eckdaten zur Geschäftsentwicklung im 2. Quartal. Analysten und Investoren waren positiv überrascht, zumal BASF auch die Jahresziele für 2021 nach oben anpasste. Die BASF-Aktie profitierte maßgeblich von den starken Unternehmensnachrichten und setzte zu einem Vorstoß auf der Oberseite an. Mit der Rückeroberung der wichtigen Marke von 66,5 Euro feierte die Aktie einen wichtigen Teilerfolg. Nun muss es für BASF jedoch darum gehen, weiter nachzusetzen. Vor diesem Hintergrund muss es über die 70 Euro gehen. Damit würde sich gleichzeitig der Bruch des Abwärtstrends (rot dargestellt) bestätigen. Auf der Unterseite hat unverändert die Zone 66,5 Euro bis 62,5 Euro zentrale Bedeutung als Unterstützung. Für die Aktie von Bayer läuft es hingegen gegenwärtig nicht ganz so rund.

Bayer – Aktie mit Drahtseilakt!

Seit geraumer Zeit steht bei Bayer (WKN: BAY001  ISIN: DE000BAY0017  Ticker-Symbol: BAYN) die zentrale Unterstützung von 50 Euro im Fokus.

Bayer

In den letzten Handelstagen musste sich Bayer auf der Unterseite diversen Attacken erwehren. Wenn man so will, ist es ein Drahtseilakt, denn eine signifikante Entlastung konnte der Wert noch nicht herbeiführen. Um für eine solche Entlastung zu sorgen, muss es für Bayer zurück über die 55 Euro gehen. Sollte die Bayer-Aktie hingegen signifikant unter die 50 Euro abtauchen müssen, ist Obacht geboten. In diesem Fall müsste es zu einer Neubewertung der Lage kommen.

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