Der Dax beendete die letzte Handelswoche in aussichtsreicher Position. Der Wochenschluss (per 28.05.) nahe der 15.500er Marke offeriert dem Dax nun alle Chancen auf der Oberseite. Ein erneuter Test des aktuellen 52-Wochen-Hochs scheint möglich zu sein. Überhaupt dürfte dem Index eine spannende Handelswoche ins Haus stehen, denn der Monatswechsel bringt es mit sich, dass wieder zahlreiche Konjunkturdaten veröffentlicht werden, die ggf. für neue Impulse sorgen könnten. Unsere beiden heutigen Protagonisten BASF und Bayer haben sich zuletzt etwas vom robusten Gesamtmarkt abgekoppelt. Bleiben wir zunächst bei BASF.

BASF – Aktie mit Ritt auf der Rasierklinge

BASF (WKN: BASF11  ISIN: DE000BASF111  Ticker-Symbol: BAS) vollführt in diesen Tagen den berühmt-berüchtigten Ritt auf der Rasierklinge. Nachdem es die Aktie mehrere Male verpasste, über das massive Widerstandscluster um 73 Euro auszubrechen, trat BASF Mitte April in die Konsolidierung ein. Diverse Einflussfaktoren (u.a. Dividendenabschlag) zwangen die Aktie zwischenzeitlich etwas in die Knie. Aktuell steht der eminent wichtige Unterstützungsbereich von 66,5 Euro im Fokus.

BASF

Unter fundamentalen Aspekten sorgte zuletzt die Nachricht für Aufmerksamkeit, wonach BASF in Zusammenarbeit mit RWE einen großen Windpark in der Nordsee planen würde. Sofern es gelingt, die politischen und behördlichen Klippen erfolgreich zu umschiffen, könnte es bis 2030 fertiggestellt sein. Kommen wir noch einmal zum aktuellen Chartbild von BASF. Die Bedeutung der Unterstützung von 66,5 Euro für die BASF-Aktie wird im oberen Chart deutlich sichtbar. Darunter sollte es tunlichst nicht gehen. Weitere potentielle Unterstützungen sind zudem in den Bereichen von 65,0 Euro, 62,5 Euro und 60,0 Euro zu finden.

Bayer – Aktie mit Schnappatmung

Bayer (WKN: BAY001  ISIN: DE000BAY0017  Ticker-Symbol: BAYN) musste im Bemühen, den Glyphosat-Streit in den USA beizulegen, kürzlich einen herben Rückschlag hinnehmen. Anleger und Investoren reagierten enttäuscht. Die Aktie tauchte ab.

Bayer

Der Rücksetzer entwickelte sofort veritable Dynamik. Bayer sackte unter die 55,0 Euro. Damit geriet auch das markante Widerstandsniveau um 57,7 Euro erst einmal „außer Sichtweite“. Aktuell steht die wichtige Unterstützung von 52,0 Euro im Feuer, die in Verbindung mit den nicht minder wichtigen 50,0 Euro die aus unserer Sicht gegenwärtig zentrale Unterstützung bildet. Die in diesem Bereich verlaufende 200-Tage-Linie verfestigt diese relevante Zone darüber hinaus. Auf der Oberseite würde eine Rückkehr der Bayer-Aktie oberhalb von 55,0 Euro eine gewisse charttechnische Entspannung mit sich bringen.

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