RUEIL MALMAISON (dpa-AFX) - Weiterhin hohe staatliche Infrastrukturausgaben und die gestiegene Mobilität der Menschen nach dem Ende vieler Corona-Einschränkungen haben Vinci im vergangenen Jahr eine kräftige Erholung beschert. Der französische Bau- und Dienstleistungskonzern Vinci steigerte laut einer Mitteilung vom Freitag den Umsatz im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 49,4 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieben knapp 2,6 Milliarden Euro hängen und damit mehr als doppelt so viel wie 2020. Damit übertraf der Konzern zumindest beim Umsatz das Vorkrisenniveau von 2019, beim Gewinn fehlt noch ein gutes Stück. 2022 soll das Ergebnis dann aber über dem 2019er liegen.

Deutlich erholt hat sich vor allem das Geschäft mit Mautstraßen. Es erreichte fast das Niveau von 2019, während die Erholung der Flughafensparte sich noch vergleichsweise schleppend gestaltet. Zuwächse verzeichnete der Konzern zudem im Baugeschäft sowie mit seinem Dienstleistungsangebot rund um Stromversorgung, Elektro- und Automationslösungen, IT sowie Netzwerk- und Kommunikationsangebote.

Angesichts der wieder besser laufenden Geschäfte will Vinci seinen Aktionären eine Dividende in Höhe von insgesamt 2,90 Euro je Aktie zahlen. Abzüglich der bereits im November ausgeschütteten 0,65 Euro winkt den Aktionären also noch eine Zahlung von 2,25 Euro je Anteilsschein. Das ist mehr als von Analysten im Mittel erwartet./mis/jcf/stk