BORNHEIM (dpa-AFX) - Der Baumarktkonzern Hornbach Holding ist trotz Beschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gut in die ersten Monate des Jahres gestartet. Die Herausforderungen seien dabei nicht weniger geworden, erklärte Hornbach am Donnerstag im rheinland-pfälzischen Bornheim. Die Kundennachfrage sei jedoch über alle Verkaufskanäle hinweg weiter hoch. Für das laufende Geschäftsjahr 2021/22 (per Ende Februar) rechnet die Gruppe mit einem Umsatz in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Das um Sonderfaktoren bereinigte Ergebnis (Ebit) soll unter dem Vorjahreswert liegen, jedoch das Ergebnis aus dem Jahr 2019/20 von 227 Millionen Euro "erheblich" übertreffen. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Umsatz von rund 5,35 Milliarden Euro und einem bereinigten Ebit von 284 Millionen Euro gerechnet.

Die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr bestätigte Hornbach, zu dem neben der Baumarktkette auch noch ein Baustoffgeschäft gehört. So stieg der Umsatz der Gruppe um 15,4 Prozent auf fast 5,5 Milliarden Euro. Der Umsatz im Onlinehandel, einschließlich Click & Collect, habe sich im Geschäftsjahr dabei verdoppelt und erreichte einen Umsatzanteil von rund 17 Prozent. Das bereinigte Ebit nahm um knapp 44 Prozent auf 326,4 Millionen Euro zu. Unter dem Strich verblieben mit 201,4 Millionen Euro gut 63 Prozent mehr hängen als im Vorjahr. /nas/stk