Was ist wohl zu erwarten, wenn der Bayer-Konzern am Donnerstag seine Zahlen vorlegt? Mit dem Zustand des Unternehmens, seinen Wachstumstreibern, aber auch möglichen Bremsklötzen beschäftigte sich am Dienstag ein Bericht auf dem Finanzportal „finanztreff.de“. Dabei ging es um einen Blick auf die einzelnen Geschäftsfelder, um das Dauer-Thema Glyphosat, um die Konzern-Voraussagen und um die Einschätzungen der Finanzexperten. In Sachen Aktien-Verlauf habe es zuletzt durchaus positive Signale gegeben. Doch wie nachhaltig ist das?

Wie lange bleibt Glyphosat ein Thema?

Im Bereich Pharmazie gebe es durchaus gute Argumente für den Konzern, hieß es sinngemäß. Demnach ließen sich mit Mitteln wie dem Gerinnungshemmer Xarelto und dem Augenmedikament Eylea wohl auch in Zukunft gute Geschäfte machen. Durch die Sicherung der Rechte am Krebswirkstoff Larotrectinib habe Bayer die Pharmasparte ebenfalls gestärkt. Die Verkäufe in der Sparte Consumer Health bewertete man grundsätzlich als positiv. Ob es der Konzern hingegen schafft, den Glyphosat-Streit bis zur Hauptversammlung Ende April hinter sich zu lassen, dürfte sich laut Bericht dann auch auf die Zukunft des Konzernchefs Werner Baumann auswirken. In jüngster Zeit habe es zunehmend Hinweise darauf gegeben, dass hinsichtlich des Rechtsstreits ein milliardenschwerer Vergleich im Raum stünde. Ob es dazu bereits am Donnerstag konkrete Nachrichten geben werde, bleibe derzeit jedoch ungewiss.

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