Die Spannung steigt im Dax. Im frühen Donnerstagshandel (28.04.) kämpft sich der Dax in Richtung 14.000 Punkte vor.

Ein rasches Comeback des Index oberhalb dieser psychologisch wichtigen Marke von 14.000 Punkten muss das Ziel sein, um die Stabilisierung voranzubringen. Dass das Vorhaben keine ausgemachte Sache ist, zeigt ein Blick in den Kalender.

Im weiteren Tagesverlauf stehen zahlreiche Konjunktur- und Preisdaten zur Veröffentlichung an. Diese bergen durchaus Überraschungspotential und könnten den Dax in die eine oder aber in die andere Richtung bewegen.

Unseren beiden heutigen Protagonisten Bayer und BASF stehen wichtige Handelstage ins Haus. Während Bayer versucht, die Konsolidierung in Grenzen zu halten, ringt BASF unverändert um die Ausbildung eines tragfähigen Bodens. Bleiben wir zunächst bei BASF.

BASF – (K)Ein Boden in Sicht!

Seit Anfang März versucht sich die BASF-Aktie (WKN: BASF11  ISIN: DE000BASF111  Ticker-Symbol: BAS) an einer Bodenbildung. Bis dato blieb der gewünschte Erfolg aus.

BASF

Der obere BASF-Chart zeigt, dass die Claims in puncto Bodenbildung klar abgesteckt sind. Während auf der Oberseite ein Ausbruch der BASF-Aktie über die 55+ Euro (idealerweise über die 57 Euro) die Bodenbildung entscheidend voranbringen würde, würde ein Rücksetzer unter das März-Tief bei 47+ Euro das Ende dieses Versuchs und die Wiederaufahme der Korrekturbewegung einläuten.

Zuletzt gab es für BASF bereits eine Schrecksekunde zu überstehen, als die Aktie die Marke von 50 Euro temporär aufgeben musste und in Richtung März-Tief abtauchte. Letztendlich konnte sich BASF noch einmal retten, dennoch zeigt der Verlauf, wie unruhig der Markt ist. Bei einem Rücksetzer unter die 47 Euro würden mit den 45 Euro bzw. 41 Euro weitere potentielle Bewegungsziele warten.

Bayer – Ist die Kursrally zu Ende?

Unsere letzte Kommentierung (20.04.) zur Bayer-Aktie (WKN: BAY001  ISIN: DE000BAY0017  Ticker-Symbol: BAYN) überschrieben wir mit „Rallyszenario bekommt erste Kratzer.“ und thematisierten darin die Ermüdungserscheinungen, die nach der Rally zu beobachten waren.

Bayer

Während Bayer zum damaligen Zeitpunkt aber noch oberhalb von 65 Euro notierte und damit Kontakt zum vorherigen Verlaufshoch halten konnte, stellt sich heute ein etwas anderes Bild dar. Bayer musste den Verlust der 65er Unterstützung verkraften. Allerdings blieben kräftige Gewinnmitnahmen bislang aus.

Bayer hält sich noch immer oberhalb von 60 Euro, die eine weitere wichtige Unterstützung darstellen. Idealerweise kann Bayer die Konsolidierung weiterhin oberhalb von 60 Euro gestalten. Bei einem Rücksetzer unter die 55 Euro wäre dann allerdings Vorsicht geboten.

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