Der Dax versuchte sich am gestrigen Montag (06.12.) an einem weiteren Erholungsversuch. Die bislang lancierten Versuche scheiterten jedoch an entscheidender Stelle.

Um aus charttechnischer Sicht eine nachhaltige Entlastung herbeizuführen, muss der Dax nun nachhaltig über die 15.500 Punkte springen und sich im Anschluss auch darüber festsetzen. Profitieren konnte der Index gestern unter anderem vom robusten Handelsbeginn an den US-Märkten.

Unter fundamentalen Aspekten standen gestern die veröffentlichten Daten zu den Auftragseingängen der deutschen Industrie im Fokus. Diese blieben hinter den Erwartungen zurück. Dennoch blieben negativen Auswirkungen auf den Dax begrenzt.

Unsere beiden heutigen Protagonisten BASF und Bayer litten zuletzt in einem besonderen Maß unter der aktuellen Gemengelage. Die Aktien wurden in den vergangenen Wochen kräftig nach unten gedrückt. Um die Situation adäquat darstellen zu können, haben wir für beiden Werte 3-Jahres-Charts auf Wochenbasis bemüht. Bleiben wir zunächst bei Bayer.

Bayer – Das könnte jetzt ganz bitter werden.

Unsere letzte Kommentierung (26.11.) zu Bayer (WKN: BAY001  ISIN: DE000BAY0017  Ticker-Symbol: BAYN) überschrieben wir mit „Talfahrt in der Aktie beschleunigt sich“. Zum damaligen Zeitpunkt durchbrach Bayer in schneller Reihenfolge wichtige Unterstützungen. Zuletzt waren es die eminent wichtigen Unterstützungen bei 48 Euro und 46 Euro.

Bayer

Der obere Chart offenbart die brenzlige Situation. Aktuell steht die zentrale Unterstützung bei 44,5 Euro im Fokus des Handelsgeschehens. Sollte es für Bayer darunter gehen, würde die nächste markante Unterstützung bei 40 Euro in den Fokus des Marktes rücken. Und sollte Bayer dann auch diese wichtige Unterstützung aufgeben müssen, könnte es für die Aktie ganz bitter werden.

BASF – Aktie unter Druck.

Aus charttechnischer Sicht steuert die BASF-Aktie (WKN: BASF11  ISIN: DE000BASF111  Ticker-Symbol: BAS) auf richtungsweisende Handelstage zu. Mit dem Bruch der markanten Unterstützung von 60 Euro installierte sich zunächst ein veritables Verkaufssignal.

BASF

BASF tauchte bis auf 57 Euro ab, ehe die Aktie einen ersten Erholungsversuch einleiten konnte. Nach einigem Hin und Her steht BASF nun an der 60er Marke. Ein Sprung über die 60 Euro würde eine charttechnische Entlastung für BASF mit sich bringen. Möglicherweise wäre das auch der Auftakt für mehr, denn die Relevanz der 60 Euro ist hoch. Kurzum. Für BASF ist aus charttechnischer Sicht die Aufgabenstellung für die nächsten Handelstage klar definiert. Die muss über die 60 Euro und darf gleichzeitig nicht unter die 57 Euro. Sollte es dennoch darunter gehen, ist Obacht geboten.

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