MADRID (dpa-AFX) - Eine deutlich gesunkene Risikovorsorge und geringere Kosten haben der spanischen Großbank BBVA trotz Niedrigzins-Belastungen zu einem Gewinnplus verholfen. Der um den angekündigten Verkauf des US-Geschäfts bereinigte Gewinn im ersten Quartal sei auf etwas mehr als eine Milliarde Euro gestiegen, teilte die Bank am Freitag in Madrid mit. Das ist fast zweieinhalb Mal so viel wie vor einem Jahr und mehr, als Experten erwartet hatten.

Die Spanier hatten sich im November mit dem amerikanischen Finanzkonzern PNC auf eine Veräußerung der Sparte für 11,6 Milliarden US-Dollar geeinigt. Der Verkauf ist noch nicht abgeschlossen - daher wird die Sparte formell noch zum Ergebnis der Bank gerechnet. Inklusive des US-Geschäfts betrug der Gewinn im ersten Quartal 1,2 Milliarden Euro nach einem Minus von fast 1,8 Milliarden Euro im Vorjahr./zb/ngu/stk